Sonntag, 1. März 2009

24.2. bis 3.3. --> 2 Wochen Dauerarbeit, "I always knew that they DO like me!", Erkältung, Movie-Weekend, Schneesturm (again!!!) und Halbzeit

I'm on time, I am on time, I AM ON TIME!!!! :)

Meine Woche war einfach nur Chaos pur. Von Erkältung bis hin zu tollen Stunden mit meinen Mädels, war diesmal wirklich ALLES drin. Aber ich beginne einfach mal von vorne und versuche, euch mit so vielen Infos wie möglich, zu versorgen.

Dienstag:
Ich kann mich micht mehr an den Tagesablauf erinnern. Doch was ich noch weiß, ist, dass mich Thomas auf Trab gehalten hat. Ich hatte ihn Vormittags und wir waren im Basement. Dann bin ich aber mal kurz hoch und war nach 5 Minuten zurück. Kaum hatte ich die Treppen hinter mich gebracht, schossen mir schon an die 100 kleine Perlen auf dem Teppichboden ins Auge und ich ruf nur so: "Thomas, what happened?" Mir war natürlich klar, dass er Eleanors Perlen vom Tisch geragt hat und noch nicht in der Lage ist, diese ohne Hilfe aufzuheben. Ich hab ihn dann erneut (böser Fehler) für - tatsächlich - nur 2 Minuten alleine gelassen. Ich geh 2 Stufen, da rennt der Kleine mir entgegen und sagt: "Julia, meine Hosen sind nass!" Ich frag ihn, weshalb und denke natürlich an Windeln durch, Hose durch. Es war aber nur Wasser, welches von Wills Schulprojekt (ein griechischer Töpferkrug) stammte. Den hatte er vor Vermont zusammen mit seiner Mutter aus Ton und Knete gebastelt und diesen im Basement zurückgelassen. Thomas hat ihn sich dann unter den Nagel gerissen und erstmal mit dem Wasser im und neben dem Pott gespielt. Der Krug an sich hatte nichts abgekriegt und sah meines Wissens nach, noch genau so aus, wie einige Minuten zuvor. Doch beim Nachschauen dreh ich den Krug kurz und da bricht mir doch tatäschlich der henkel ab und der ließ sich auch so schnell nicht wieder befestigen. Ich dachte, ich krieg nen Anfall. Nun hatte ich die Perlen auf dem Fußboden, einen komplett durchnässten 2-Jährigen und ein "zerstörtes" Kunstprojekt. Irgendwie habe ich alles wieder gerade gebogen .. Kind, Kurg etc. bis es am Abend nochmal ähnlich ablief. Ich war zu der Zeit mit Thomas und Charlie dort unten spielen, als Charlie den Krug entdeckt, ihn in eine Hand nimmt, in die Höhe streckt und schreit: "Wow, that's .." Den Satz hat er nicht beendet, sondern sich mal eben mit dem Wasser aus dem Krug geduscht. "Warum ist da Wasser im Krug?" Und Thomas antwortet ihm : "Das war ich!" und grinst über das ganze Gesicht. Jap, soweit war ich am Morgen auch schon und wir noch immer nicht dahintergekommen, weil Thomas dann doch noch ein paar Vokabeln in seinem Wortschatz fehlen, um uns die ganze Story zu erzählen. Es war jedenfalls unterhaltsam und nun ein Geheimnis zwischen den Jungs und mir ;)
Nach Feierabend bin ich dann rüber zu Melanie, um ihre Mama kennenzulernen, die hier für eine Woche zu Besuch war. Wir haben ein bssl gequatscht und dann bin ich weider zurück nach Hause gegangen. Da fing es dann mit meiner Erkältung so langsam an.

Mittwoch:
Meine Gastmutter war den ganzen Morgen bis um halb 3pm in New York und ich war mit Thomas "in town", wo wir in der Bücherrei, im Park und dann Lunch essen waren. Für Thomas gab es Mozarella Sticks, Früchte und Milch und ich hatte einen Erdbeer-Bananen-Smoothie.

Donnerstag:
Da erinnere ich mich nur noch an meinen Mittagsschlaf, der mir aber nicht weitergeholfen hat. An dem Tag ging es mir schon leicht beschissen.

Freitag:
Mein absoluter Tiefpunkt. Ich hatte morgens frei, bin zur Bücherrei und war bei Melanie drüben. Dort hab ich mich dann für die Fahrt zum Flughafen am Nachmittag angekündigt und bin wieder nach Hause. Während Thomas seinen Nap hatte, musste ich die Zimmer von Eleanor und Charlie aufräumen, weil meine Gasteltern fürs Wochenende Besuch erwartet hatten, welcher dann letztendlich abgesagt hat.
Danach bin ich wieder rüber zu Melanie, wir haben die Koffer ins Auto gepackt und sind zum Flughafen nach Newark aufgebrochen. Vorher wurde ich noch mit deutschen Halstabletten versorgt. Dort angekommen, hat mich die Technik (oder auch nicht) ziemlich erschrocken, weil es keinen vernünftigen Check-in Schalter gab, sondern ausschließlich Automaten. Auch die Koffer wurden zu Fuß abgeholt. Als es dann ans Verabschieden ging für Melanie, ihre Mutter und Tante, da standen mir die Augen auch bereits in den Augen, obwohl ich eigentlich gar nichts damit zu tun hatte. Doch ich konnte mir in diesen Minuten sehr gut vorstellen, wie sich alle Beteiligten fühlen mussten.
Den Weg nach Hause haben wir dann schnell gefunden, sind bei Esther vorbei, um sie für die Übernachtung bei Melanie abzuholen und ich musste dann wieder rüber zum Arbeiten. Der Abend verließ sehr ruhig. Habe Thomas gebadet und auch sonst ganz lieb. Sogar Charlie war diesmal ziemlich problemlos. Somit habe ich dann die Küche noch ein wenig in Ordnung gebracht und als meine Gastmutter zurück war, bin ich dan hoch in mein Zimmer. Das war dann die schlimmste Zeit meiner Erkältung. Ich hatte Schnupfen, Halsweh, Husten, konnte nicht richtig atmen und musste weinen, weil ich nicht mehr konnte.

Samstag:
Morgens wurde ich wach und habe mich um einiges besser gefühlt. Als ich dann endlich geduscht war, hab ich meine Sachen geschnappt, mich unten für 2 Tage verabschiedet und bin rüber zu Melanie, wo wir erst zu dritt (mit Esther) gefrühstückt haben und uns dann ins Auto gesetzt haben, um Melanies Unterschrift bei der Community-Counselorin abzuholen. Auf dem Weg haben wir noch nen anderes Aupair abgeholt und waren dann bestimmt 30-45 Minuten in dem Haus ihrer Betreuein. Also ich muss sagen: Sauber und ordentlich ist anders. Das eine von den drei Kindern hat ADS, da lief nen Hund rum, es hat komisch gerochen und auch so war es alles andere als angenehm. Ich war froh, als wir endlich wieder fahren konnte.
Wir sind dann wieder zu Melanie, haben unsere Sachen gepackt und sind zum Bahnhof, um in die City zu fahren. Dort sind wir um 3pm angekommen, haben uns mit Essen versorgt und sind zum Kino gelaufen. Seit 3 Monaten haben wir schon geplant, den Film "He's just not that into you" (z.dt. "Er steht einfach nicht auf dich") zu sehen und letzten Samstag war es dann auch soweit und er ist zu einem meiner Lieblingsfilme geworden. Traurig, nachdenklich und lustig ...
Nach dem Kino haben wir uns wieder in den Zug nach New Jersey gesetzt, Auto von Melanies Gastmutter aufgetankt und "Hitch - Der Datedoctor" geschaut. Wir hatten nen netten Abend und sind gegen halb 2 ins Bett gestiefelt.

Sonntag:
Mein erster Gedanke am Morgen war dann (mit Blick zum Fenster): "Are you kiddin' me?" Draußen war es doch tatsächlich am schneien und ich ich war sofort schlecht gelaunt, weil ich mich so auf New York gefreut hatte. Wir hatten dann wirklich überlegt, zu Hause zu bleiben, doch ich konnte die Mädels überreden und so haben wir Nadine gegen 12 in der Stadt getroffen. Auch Esthers Cousine, die zuvor 1 1/2 Jahre Aupair in Washington war und nun durch die Gegend reist, kam noch hinzu. Zu fünft sind wir dann Downtown mit der Subway, weil wir ein Museum sehen wollten. Leider haben wir es nicht gefunden, haben uns in eine Art Cafe gesetzt, Pizza gegessen und gequatscht. War ziemlich lustig. Der Nachmittag war aber noch lang und so haben wir uns entschlossen, nocheinmal ins Kino zu gehen. Diesmal haben wir "Slumdog Millionaire" gesehen, welcher letzte Woche mit 8 Oscars ausgezeichnet wurde. Ein extrem trauriger Film, der zum Nachdenken anregt und auf einer wahren Begebenheit beruht. Und somit ging ein Movie-Wochenende zu Ende. :)
Danach sind wir zum Zug zurück, ich hab meinen Kram bei Melanie abgeholt und bin wieder zu mir rüber gegangen. Dort hat mir meine Gastmutter dann verkündet, dass der folgende Tag wahrscheinlich ein "Snowday" sein wird, d.h. die Kids bleiben zu Hause aufgrund des Schnees, und sie mich nicht so früh unten brauchen. Charlie habe mich ja die letzten Tage so vermisst und wollte ein Bild von mir machen. Ich hab noch immer nicht so ganz verstanden, weshalb. Jedenfalls kam auch ein Paket für mich mit Dingen, nach denen ich Rado gefragt habe. Und so kann ich seit 2 Tagen wieder Sprühdeo benutzen. Es ist unglaublich, dass es das in Amerika gar nicht zu geben scheint. Auch Lakritz habe ich seit einigen Monaten erneut gegessen.
Ich war relativ spät im Bett.

Montag:
Wie versprochen: ALLES WEIß!!! :(
Ich bin dann gegen 9 runter, hab die Kinder wieder nur rumrödeln sehen und mich ein bssl gekümmert. Wäsche habe ich in Thomas' Naptime gemacht und so richtig arbeiten musste ich nicht. Gegen halb 6 hat mich Juliet dann gefragt, ob ich nicht mit Melanie Zeit verbringen will, weil ich ja nicht wirklich etwas machen musste. Also bin ih zu Melanie rüber, wir haben deutschen Pudding gemacht, haben Scrabble gespielt und sie hat mir auf dem Flügel ihrer Gastmutter "Für Elise" von Beethoven beigebracht. Eigentlich nur den Refrain und somit kann ich jetzt sagen, dass ich auch was kann außer "Alle meine Entchen" .
War dann um halb 10 zurück und ich bin sofort in mein Zimmer.

Dienstag:
Heute morgen war dann wieder alles normal bezüglich Schule und ich hab bis halb 12 gearbeitet. Dann bin ich wieder zu Melanie rübergegangen und wir hatten Milchreis und haben gequatscht. Als ich wieder zurück war, habe ich mich für ne halbe Stunde hingelegt und dann wieder angefangen zu arbeiten. Thomas war sehr schlecht drauf (ganz ohne Mittagsschlaf etc.) und mein Gastvater war auch noch auf einer Art Geschäftsreise nach Texas. Naja, wir haben es dann irgendwie geschafft, die 4 Kinder zu versorgen. Keine Ahnung, wie wir das jeden Tag aufs Neue schaffen. Und jetzt sitz ich hier, warte auf meine Gastmutter - die ist mit Ella auf Wills Basketballspiel - weil ich zur Zeit auf Thomas und Charlie aufpasse.

Ansonsten habe ich von Thomas letztens meine erste freiwillige Umarmung erhalten und es war einfach zu süß. Ich wusste doch, dass er mich mag. Wenn er nicht gerade anstrengend ist, ist er ziemlich zum Knuddeln.
Gestern war übrigens mein 6-monatiges. Das bedeutet ich bin jetzt ein halbes Jahr und einen Tag in den USA!!! :) Die Zeit vergeht teilweise doch recht schnell .. an manche Dinge kann ich mich noch so gut erinnern. Komisch.

Bis zu dem letzten Wochenende habe ich dann auch fast 2 Wochen komplett durchgearbeitet und man muss sich das mal vorstellen. Ihr wisst nicht, wie sehr ich mich auf meine freien Tage gefreut habe. Denn so lange Zeit, die Familie an einem Stück zu ertragen, ist schon eine Herausforderung. Demnach war die Woche über sehr schlecht drauf und dann kam hinzu, dass ich gesundheitlich so dermaßen angeschlagen war.

Ich entschuldige mich an dieser Stelle für alle nicht beantworteten Mails. In den nächsten Tagen werde ich mich ganz arg bemühen, euch zu schreiben.

Alles Liebe,
eure Julia

Montag, 23. Februar 2009

12th birthday party, Skiurlaub in Vermont und "pipi on the potty"

Hallöchen ihr da drüben ;)
Ich weiß, ich stehe mit meinem Eintrag einen Tag im Rückstand - Asche auf mein Haupt!
Aber gestern war ich nach 5 langen Tagen Skiurlaub mit meiner Gastfamilie einfach nicht mehr in der Lage, einen ordentlichen Eintrag zu verfassen.
Das werde ich jetzt natürlich nachholen.

Zusammenfassung der letzten 1 1/2 Wochen:
Am Freitag vor der "Winter break" (Winterferien - fragt mich nicht, was das soll!) hat William seinen 12.Geburtstag vorgefeiert. Das ist hier so üblich, wenn man an seinem eigentlichen Geburtstag andere Pläne hat. Mit Esther haben wir übrigens dasselbe zu ihrem 21. gemacht.
Jedenfalls liefen die Vorbereitungen dafür die ganze vorherige Woche und ich hatte die ehrenwerte Aufgabe, das Basement aufzuräumen, Spielzeug zu sortieren und organisieren. Nach stundenlanger Arbeit ist mir das dann auch gelungen und ich muss sagen, ich war stolz auf mein Werk. Es hat da unten noch niemals so toll ausgesehen, seitdem ich hier bin.
Die Party war dann am Freitag ab 7pm und nach und nach sind an die 20 pubertierenden Teenager eingetrudelt und haben das Haus ordentlich in Anspruch genommen und - wie sollte es anders sein - das Basement verwüstet :D
Wie es sich für eine amerikanische Feierlichkeit dieser Art gehört, gab es dann lauter ungesunde Sachen zu essen: Hotdogs, Pizza, Nachos, Hamburger und eine Überraschungstorte für das Geburtstagskind. Also, eines muss man den Amerkaner lassen, birthday cakes sind mein absoluter Favorit. Hier ist auf jedem Kuchen so eine Art Frosting und im Ganzen ist es einfach nur ein Geschmackserlebnis!
Ella und Charlie wurden für die Nacht ausquatiert und ich hab mich ein bssl um Thomas gekümmert, bis es Zeit für ihn war, ins Bett zu gehen. Da wir das vorher so besprochen haben, bin ich dann gegen kurz nach 8 aus Haus, um mit Melanie und Esther beim Italiener ("La Strada") im Ort zu essen. Als ich aber gegen halb 11 zurückkam, war klein Thomas (2 Jahre) noch immer hellwach und lief vergnügt durch die Gegend.
Die Kids wurden dann auch angeholt und die Geschenke ausgepackt. ;)

Am Samstag war dann Valentinstag und ich hab meiner Gatfamilie einen Brief und Schokolade hinterlassen. Ich bin abends spät zurückgekommen und hab dann auf meinem Bett eine Box mit Schoki und einen Plüschbären vorgefunden. Am Abend waren wir dann bei Esther, weil ihre Gasteltern auf einem romantischen Wochenendtrip in der City waren. Dort haben wir Melanie dann davon überzeugt, dass "Dirty Dancing" ein ABSOLUTER Klassiker ist und sie ihn sich anschauen muss. (Unglaublich, sie kannte diesen Film nicht, Mama!) Nach einer kleinen Diskussion hat es dann funktioniert und wir haben den Film gesehen und haben uns sogar bis zum Ende vorarbeiten können. Zwischendurch konnten wir dann das ein-oder andere "Ihh", "Was macht er denn jetzt?" oder "Das ist ja ekelig!" vernehmen, aber die Liebe hat es überstanden. Keine Ahnung, was sie sich unter dem Titel "Dirty Dancing" vorgestellt hat ;)
Sonntag war dann Rados und Wills Geburtstag und ich hab den Tag Zuhause verbracht, Morgens war ich mit Melanie bei Starbucks und spazieren. Nachmittags war ich dann eingeladen, um mit der Family und den Großeltern Geburtstagskuchen zu essen. Danach hab ich dann nicht mehr viel gemacht und die Zeit vorm Pc verbracht. Natürlich habe ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Weile mit meinem Freund bei Skype verbracht und ihm gratuliert.
Montag war ich "off" und hab Wäsche gewaschen und Dienstag wurden die letzten Sachen für Vermont zusammengepackt. Doch es blieb noch die Zeit, um meine Eltern anzurufen und sie wissen zu lassen, dass ich NICHT mit dem Flugzeug, SONDERN mit dem Auto verreise. Ich weiß nicht warum, aber sie machen sich in den letzten Wochen mehr Sorgen, als die ganzen letzten Jahre zusammengerechnet. Doch was ganz ungewöhnlich ist (und Papa, da musst du mir zustimmen *zwinker*), dass DU der Ursprung der Unruhe zu sein scheinst :) Find ich aber ganz lieb von dir!

Mittwochmorgen bin ich früh aufgestanden, hab das Haus nen bssl aufgeräumt und die Kids mit Frühstück versorgt. Relativ schnell waren wir dann alle inklusive Koffer, Taschen, Lebensmittel im Auto verstaut und die ca. 5-stündige Fahrt konnte beginnen. Außer einem Totalausraster von meinem 9-Jährigen Gastkind und meiner (für andere nicht erkennbare) Reiseübelkeit, ist alles recht friedlich verlaufen. Die Kids wurden mit Filmen (Shrek, Horton hears a Huh) ruhiggestellt und gegen Mittag haben wir das Ziel dann erreicht. Vermont ist ein schöner Staat mit viel Natur. So richtig we man es aus dem Fernsehen kennt. Die Hotelanlage hieß "Jackson Gore" und war eine Art Ansammlung an Apartments. Wir haben dann eingecheckt und unsere Wohnung [ja, richtig gelesen :)] bezogen. Ich hab mir ein Zimmer mit Ella geteilt. Meine Gasteltern hatten Thomas in ihrem Zimmer in einem Kinderbett und die beiden Jungs (Charlie und Will) haben in der oberen Etage, welche nur ein Bett und einen Schrank enthielt, geschlafen. Dann gab es noch 2 Bäder, eine Küche und ein Wohnzimmer mit Essbereich. Ich konnte sogar meinen Laptop dort benutzen, weil es Wireless gab :)
Die folgenden Tage sahen dann meist so aus: Ich bin gegen 7 halb 8 von Thomas' Gerede und ständigem Gefrage nach "Daddy?Daddy?Daddy?" aufgewacht und gegen 8 aufgestanden. Dann hab ich mich fertig gemacht und während ich mich dann um Thomas gekümmert habe, hat sich der Rest auf seinen Ski-Tag vorbereitet. Als dann alle "aus dem Haus" waren, ist Ruhe eingekehrt und der Kleine hat sich auch von mir was sagen lassen. Kurz darauf hab ich ihn (und mich) in seinen (unseren) Schneeanzug gepackt und wir sind runter in die Lobby und dann im Schnee spielen gewesen. So ging der Morgen recht schnell um und ich konnte Thomas dann auch davon abbringen, den Lift auf den Berg zu nehmen, um nach Mommy und Daddy zu suchen. Gegen halb 12 sind wir dann ins "Roundhouse" und ich hab uns dort Lunch geholt. Es war wie eine riesige Cafeteria und die Leute haben sich dort mit warmen Gtränken aufgwärmt. Natürlich hat der Kleine bereits am ersten Tag einen Wasserspender am Rande der Cafeteria gefunden und das demnach das tägliche Highlight. Doch es ist nicht einfach gewesen, ihn im Auge zu behalten, während ich hin-und herlaufe, um unser Essen zu organiseren. Am Ende hat aber alles geklappt und er hatte Freude an seinem Obstsalat :)
Nach dem Lunch ging es dann aufs Zimmer, denn Thomas hat seinen Nap von 12 bis 2.30pm gehalten. In der Zwischenzeit hab ich dann entweder auch gedöst oder aber gelesen. Am Nachmittag kamen die anderen zurück und sind mit Thomas im "Gameroom" (ein Raum mit ca. 10 Spielautomaten) gewesen oder im Pool, der natürlich nicht fehlen durfte!
Dann wurde geduscht und alle außer Thomas und mir sind zum Dinner ausgegangen. Für uns 2 gab es Pasta und Obst. Bitte habt kein Mitleid mit mir an dieser Stelle, denn ich muss anmerken, dass das kein Urlaub für mich war, sondern Arbeit. Ich wurde für den Kleinen mit nach Vermont genommen, weil dieser noch zu klein zum Skifahren war.
Ich hab ihm dann Bücher vorgelesen, Lieder gesungen und ihn ins Bett gebracht. Um spätestens 10 waren die anderen Kids zurück und ich lag nicht einen Abend später als 10 im Bett *Daumen-hoch*!!!
Am Sonntag haben wir ganz schnell unsere Sachen gepackt und haben das Hotel gegen 10am verlassen, um Richtung Heimat aufzubrechen, da ein Schneesturm für den Tag erwartet wurde. Die Rückfahrt lief ebenfalls so gut wie problemlos ab und so waren wir gegen 3pm zurück in New Jersey. Dort wurde das Auto leergeräumt und ich habe ca. 1 1/2 Stunden geschlafen. Dann gabs Abendessen - PASTA (jippie *g*) und ich hab nicht mehr viel gemacht, außer meinen Kram ausgepackt. Um halb 9 lag ich dann im Bett und hatte ausreichend Schlaf inkl. Kopfschmerzen den größten Teil der Nacht. Heute morgen stand dann neben "back to school" auch noch Wäschewachen auf dem Programm. Ich hab es zwar bis zum Abend geschafft, aber ihr glaubt mir nicht, durch welch gigantische Berge ich mich kämpfen musste. Das ist wirklich unnormal. In Deutschland da hab ich wenigestens Platz, um das nen bssl liegen zu lassen, aber hier? Das ist gar nicht möglich!
All der Stress der letzten Tage hat sich aber ausgezahlt und habe fast das Doppelte an Gehalt für das Wochenende bekommen. :)

Das war auch eigentlich alles was ich heute gemacht habe. Den Morgen über (neben Wäsche hatte ich nichts zu tun) hat mir mein Liebster bei Skype Gesellschaft geleistet und am Nachmittag hab ich dann nochmal für 5 Stunden gearbeitet.

And last but not least: ..

Thomas war heute "pipi on the potty" machen. Das war seine absolute Premiere und wir alle haben uns mit ihm gefreut, als er stolz wie Oskar durchs Zimmer gerannt ist und "gimme 5!" gespielt hat :D Ja, das war schon ziemlich süß.


Also, das war es dann auch erstmal wieder von mir an dieser Stelle. Der nächste Eintrag folgt dann am Sonntag.
Bis dahin fühlt euch gedrückt. Habt eine schöne Woche!

Liebe Grüße über den großen Teich,
eure Julia

P.S. Bitte tragt euch doch fleißig auf meinem Messageboard ein! Das erspart euch eine Menge Arbeit. Danke.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Der Frühling kommt!

Nein, ich habe euch nicht vergessen. Ich denke sogar jeden Tag an euch und daran, dass ich doch endlich mal wieder regelmäßig schreiben möchte. Aber so wirklich Neues gibt es dann doch nicht zu berichten und so schiebe ich den nächsten Eintrag immer weiter vor mir her. Darum habe ich mir jetzt einen festen Tag gesetzt: SONNTAG! Da wird dann all das niedergeschrieben, was die Woche über so passiert ist. Somit habt ihr zu Beginn der Woche (ab jetzt), die Möglichkeit, euch zu informieren. :)

Mh, ich beginne einfach mal mit den Dingen, die "frisch" sind:
- Mein Hostdad hat seinen Job gekündigt. (Fragt mich nicht warum, wieso, weshalb) Und das in solchen Zeiten und dann auch noch bei einer solchen Position. Aber wahrscheinlich habe ich einfach zu wenig Erfahrung und Ahnung, um mich da einmischen zu können.
Ich weiß nur, dass er jetzt so gut wie rund um die Uhr im Haus ist. Es war ja immer schon anstrengend, sich auf meine Stay-at-home-Gastmutter einzustellen, aber nun beide Elternteile daheim?! NICHT LEICHT!
Versuch da mal einen 2-jährigen von "Mommy" und "Daddy" fernzuhalten. Gut, dass wir genügend Platz im und ums Haus herum haben ;)

- Nächsten Mittwoche fahren wir ca.5 Tage nach Vermont (US-Bundesstaat) zum Skifahren. Ich bin aber ganz froh, dass wenn ich das überstanden habe, schon bald März ist und damit die Hälfte meiner Zeit hier vorbei. JA, ich freue mich bereits auf Zuhause!
Mehr zu Vermont gibt es dann in 1 1/2 Wochen ..

- Unser Aupairmeeting für Februar war gestern Abend und wir waren in einem richtigen Fire Department im Nachbarort!
Uns wurden alle möglichen technischen Dinge im Gebäude und an den Fahrzeugen gezeigt. Die Leiter am Feuerwehrauto wurde extra für die lieben Aupairs ausgefahren und einer der Feuerwehrmänner ist sogar in die komplette Ausrüstung gestiegen. Das Zeug wiegt nochmal zusätzlich 40 Pounds (ca. 20kg) und ist bei sommerlichen Temperaturen eine Art Sauna.
Außerdem habe ich erfahren (was mir vorher überhaupt nicht bewusst war), dass jeglicher Service umsonst ist. Das heißt, wenn man anruft, nach Hilfe verlangt, die Feuerwehr ausrücken muss und sich herausstellt, dass alles "falscher Alarm" war, wird dir das nicht zum Vorwurf gemacht. Deutschland sollte sich vllt. mal ne Scheibe davon abschneiden ;) So gehört sich das nämlich normalerweise auch.
Bezüglich dessen wies man uns darauf hin, dass man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Hörer greifen sollte, um 9-1-1 zu wählen. Glücklicherweise blieb mir das bis jetzt erspart.
Wir durften auch einen kleinen Blick in die Notrufzentrale werfen und auf das System, welches dafür sorgt, dass Name und Adresse automatisch festgehalten werden, falls man nicht mehr in der Lage ist, diese bei einem Anruf anzugeben. Aber das gibt es sicherlich in Deutschland :)

- Melanie, Esther und ich haben eine Gruppe Aupairs kennengelernt, welche wir jetzt regelmäßig treffen.
Es sind 2 Jungs und 5-6 Mädchen aus verschiedenen Teilen der Welt (Südafrika, Brasilien, Türkei, Polen, Schweden) und supernette Menschen. Einer von den Jungs bringt demnächst eine eigene CD raus und ich muss sagen, dass sich das Ergebnis hören lassen kann. Dann ist da noch ein Amerikaner, der die Gruppe am Wochenende immer unterhält.
Kommt mir manchmal so vor, als kenne ich einige von ihnen schon längere Zeit.

- Ich begebe mich gaaaaanz langsam auf die Suche danach, wie es ab September weitergehen soll. Ganz oben auf meiner Liste steht natürlich das Wort "Studium", nur leider bin ich mir bei den Fächern noch nicht so sicher. Ich würde ja gerne Englisch und Spanisch (nein, nicht auf Lehramt!) studieren, oder aber Spanisch und ein anderes Fach. Seitdem ich hier bin, ist mir nämlich der Gedanke gekommen, dass ich nicht freiwillig 5-6 Jahre Spanisch in der Schule lerne, um dann hinterher alles wieder zu verlernen. Bei Englisch wird das so schnell nicht passieren. Außerdem ist Spanisch eines meiner Lieblingsfächer! Aber ich halt euch da auf dem Laufenden.

- Heute lagen die Temperaturen bestimmt um die 20°C. Ich habe zwar den Vormittag und halben Nachmittag damit verbracht, das Basement (Spielzimmer im Keller) zu organisieren, weil meine Gastmutter der Überzeugung war, es wäre dort unten alles außer Kontrolle geraten(Sehe ich nicht so, denn schließlich hocke ich die meiste Zeit da rum und kann das ein bssl besserbeurteilen). Jedenfalls konnte ich dann ab 15Uhr endlich raus und Thomas und ich haben erst im Matsch (...) gespielt und die "fence guys" beobachtet (wir kriegen nen neuen Zaun). Danach hab ich Thomas zum Spielplatz durch den Park im Kinderwagen gefahren. Und es war einfach zu schön. Ich brauchte keine Jacke, ich habe viele liebe Menschen gesehen. Melanie auf dem Weg die Straße runter, welche von einem Spaziergang wiederkam. Esther auf dem Spielplatz .. einfach schön, nicht mehr in der Bude hocken zu müssen. Da fällt einem nach 2-3 Monaten doch fast die Decke auf den Kopf.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu erzählen. Ich fühl mich immer noch einigermaßen wohl, genieße meine freie Zeit ziemlich intensiv und freue mich schon gaaaaanz doll darauf, wenn Rado Ende März endlich hier ist und ich ihm New York zeigen kann! :)

Love,
Julia ..

P.S. Ich warte auf Post ;)

Montag, 19. Januar 2009

Christmas, Urlaub in Oregon, College-Kurs & Inauguration Day

Dieser Eintrag ist ein Lebenszeichen von mir. Im selben Atemzug entschuldige ich mir dafür, dass der letzte fast 2 Monate zurückliegt. Nachdem mich zahlreiche Leute angeschrieben haben, wie gerne sie wieder etwas Neues aus meinem Amerika-Leben lesen würden, raffe ich mich nun endlich nach Wochen des Nichtstuns auf, um euch diese Erlebnisse und Erfahrungen mitzuteilen. Ihr könnt davon ausgehen, dass es ein ziemlich laaa..aanger Eintrag wird. :)

Der Dezember war ziemlich toll im Großen und Ganzen. So hatten meine Gastkinder (zwar ohne mich) Nikolaustag gefeiert und ihre Schuhe rausgestellt. Charlie hat sich dann direkt ein Paar Schuhe versaut, da man ihm gesagt hat, dass diese zuerst gereinigt werden müssen. Also wurde kurzerhand der Wasserhahn angedreht und die Schuhe einfach darunter gehalten.
Mitte Dezember hatte ich dann meine zwei Mädels zum Plätzchenbacken hier. Wir konnten unser Meisterwerk zwar aufgrund der Spontanität meiner Gastmutter nicht ganz zu Ende bringen, doch wir hatten einen lustigen Nachmittag in unserer amerikanischen XXL-Küche. Vorallem weil die Kids mit den Großeltern auf einer Christmas Party waren und meine Gasteltern ziemlich mit dem Geschenkeeinpacken beschäftigt waren.
Eine Woche vor Christmas fiel dann das erste Mal so richtig Schnee an der Ostküste und die Schule blieb am Freitag geschlossen. Somit saßen die Kids zu Hause rum und ich hatte alle Hände damit zu tun, mich um Wäsche, Essen, Schneeausrüstung etc. zu kümmern.
Ich konnte an diesem "schönen" Tag dann auch gleich meine neuen Winterboots ausprobieren und bin zu Melanie rübergestapft. Der kurze Weg dahin war dennoch ziemlich slippery ...
Mittlerweile habe ich hier dann schon dieselbe Masse an Schnee gesehen, wie in Deutschland die letzten 10 Jahre zusammen. Auch heute hat es wieder fleißg durchgeschneit und die Temperaturen sind auf -1°C gesunken. Aber das ist ja nichts im Vergleich zu dem was wir letzte Woche hatten. Die "Arctic Blast" (wie mein lieber Twin Melanie das immer so toll ausdrückt) hat uns sogar im Haus ziemlich frösteln lassen.
An Christmas Eve (24.Dezember) musste ich dann erst noch arbeiten und habe gegen Mittag einen Anruf von Zuhause-Zuhause erhalten. Auch wenn man mir das in diesem Moment nicht angemerkt hat, aber ich habe mich sehr gefreut ein wenig die anderen Stimmen nach 4 Monaten zu hören. Gegen Nachmittag haben sich dann alle schick gemacht und wir sind gemeinsam in der katholische Kirche in unseren Ort gefahren. Diese erinnerte mich, von der Außenansicht her, an die Kirche aus "7th Heaven" bzw. "Eine himmlische Familie" (z.dt.), in der Pastor Eric Camden predigt. Von innen war dann alles in weiß gehalten und es kam keine gedrückte Stimmung auf. Der Gottesdienst verging ziemlich schnell. Es wurden typische Weihnachtslieder gesungen (Holy Night etc.) und die Predigt war nicht zu lang. Selbst klein Thomas hat brav durchgehalten und überhaupt war ich ganz überrascht wie viele junge Menschen anwesend waren, von Kleinkindern bis hin zu Leuten in meinem Alter. Entweder sind mir diese Altersgruppen in deutschen Kirchen noch nicht aufgefallen oder diese Menschen waren tatsächlich nicht anwesend.
Nach der Kirche ging es heim, meine Gastmutter hat Appetizers serviert und Dinner vorbereitet während die Kinder die Geschenke der Großeltern ausgepackt haben. Auf Rat des letzten Aupairs habe ich dann auch mein Zeug für die Kids verteilt, damit es überhaupt ein wenig geschätzt wurde, bevor Santa Claus in der folgenden Nacht kam.
Und was Santa und Geschenke angeht, hat man mir nicht zu viel versprochen. Es war einfach nur crazy in was für ein Labyrinth sich das Wohnzimmer innerhalb von 5 Minuten verwandelt. Aber von vorne ...
Ich bin gegen 7h in der Früh aufgestanden, damit ich auch keine Sekunde des ganzen Spektakel "Christmas" verpassen konnte. Die Kids standen in Pyjamas und Morgenmänteln im Flur(1.Stock) und haben auf das O.K. ihres Daddys gewartet, der noch die letzten Vorbereitungen unter dem Weihnachtsbaum erledigt hat. Zwischendurch rief er dann mal hoch: "Hey guys, Santa was here! The cookies and the milk are gone!" ("Hey Leute, der Weihnachtsmann war hier! Die Kekse und die Milch sind nicht mehr da!") Dann ging es auch schon los und die Kamera wurde eingeschaltet. Unten angekommen, wurde dann jedes Kind zu seinem HAUFEN Geschenke geführt. Auch dass jedes Kind sein eigenes Geschenkpapier hatte, fand ich recht amüsant :)
Mit dem Auspacken begann dann auch das Chaos im Haus und hielt für die nächsten 2 Stunden an. Mike, Juliet und ich sind zwischen den Kids hin- und hergelaufen und haben geholfen, gespielt und gestaunt. Dann gab es ein weihnachtliches Frühstück mit deutschem Stollen - lecker! (Mir hat der Weihnachtsmann übrigens eine ganz tolle X-mas Karte meiner Gastkinder und 300$ hinterlassen. Habe mich sehr darüber gefreut.)

Nach dem Essen bin ich hoch in mein Zimmer und hab meinen Koffer zu Ende gepackt und mich fertig gemacht. Denn ich bin am selben Tag noch zu meiner Tante und meinen 2 Cousinen nach Portland/ Oregon geflogen. Auch meine Gastfamilie hat sich gegen Mittag auf den Weg zu den Großeltern nach Pennsylvannia gemacht. Somit haben wir uns dann am 25.Dezember für eine Woche voneinander getrennt. Mit dem Koffer und Rucksack bin ich dann mit Melanie zum Zug gelaufen. Von New York City aus habe ich dann die Bahn zum JFK Airport genommen. Um ca. 7pm bin ich gestartet und um 11pm Ortszeit bin ich in Oregon gelandet. Dort habe ich meinen Koffer geholt und habe dann nach der Familie Ausschau gehalten. Mein Onkel ist auch für 2 Wochen dagewesen, weil er seine Kinder besuchen gekommen ist.
Gemeinsam hatten wir ne tolle Zeit und waren Rollerskaten (wie im Fernsehen), shoppen, essen und im Hotelpool schwimmen. Eine meiner Cousinen habe ich nie richtig kennengelernt und hatte somit in den folgenden 7 Tagen die Möglichkeit dazu. Ich bin auch nur 7 Tage geblieben, da mein Rückflug aufgrund der Wetterlage in New York gecancelt wurde. Als ich zurück nach New Jersey kam, gab es dann auch keinen Ärger, sondern nur ein fröhliches "Happy New Year, Julia! It's good to have you back!" (Warum wohl? Die wissen schon was sie an mir haben *g*)
Nun ist also schon 2009 und in diesem Jahr komme ich zurück nach Deutschland. Irgendwie ist die Zeit ziemlich schnell vergangen, wenn ich mal so überlege. Und wenn ich mir meine Fotoalben auf dem PC anschaue, dann erst recht. Viele Dinge scheinen schon so lange zurückzuliegen ..

Nach der Weihnachtspause (2-3 Wochen) war ich dann das erste Mal wieder richtig bei Starbucks und - ohje, das muss schon was heißen - wir wurden direkt mit "Hey girls, welcome back!" begrüßt. Es fällt also direkt auf, wenn die Stammkunden sich für einige Zeit nicht merh blicken lassen :D
Mittlerweile sind wir aber wieder regelmäßig dort. Ich liebe es einfach meine Zeit da zu verbringen, die Leute zu beobachten und Spaß zu haben. STARBUCKS-THE PLACE TO BE eben!

Was noch? Achja, Rado kommt mich am 27. März besuchen und wir planen eine ganze Woche in der City (NY) zu verbringen. Darauf freue ich mich jetzt schon .. und dann ist ja auch schon bald Sommer.
Außerdem war ich in der Ausstellung "Bodies" in NYC. Nadine, Melanie und ich haben es vielleicht nicht ganz so ernst genommen wie der Rest der Besucher, aber dennoch wurde mir das ein oder andere vermittelt ;)

Letztes Wochenende war ich dann von Freitag bis Sonntag auf Long Island, um meine ersten 3 Credits "abzusitzen". Ich habe einen TOEFL Vorbereitungstest mit Melanie gemacht. Ehrlichgesagt hatte ich mehr erwartet, aber das Essen war gut, die Leute sehr nett und ich musste meine Gastfamilie (especially the kids) mal 2 ganze Tag nicht sehen!
In den nächsten Tage werde ich dann noch die Hausaufgabe abschicken und dann steht meinem Zertifikat nichts mehr im Wege.

Heute war dann der 20. Januar 2009 - INAUGURATION DAY in den USA!!! :)
Ich war morgens erst mit Thomas, Melanie und Baby Alexa im Garten bei uns Schlitten fahren, mittags habe ich mir dann die Vereidigung im Tv angesehen und hatte so meine Probleme, der Rede zu folgen. Am Abend hatte meine Gastmutter dann alles ganz festlich geschmückt, wir hatten nen leckeres Dinner und rot/blau/weiße Cupcakes zum Dessert :) Charlie war mit seinen, gerade mal, 6 Jahren dann schon auf seiner ersten Inauguration Party bei einem Klassenkamerad.

Im Februar steht dann auch unser Skiurlaub vor der Tür und ich muss dringend noch eine wasserfeste und dicke Jacke haben. Gummistiefel vllt auch .. mal sehen. Nicht lachen, die liegen hier jetzt total im Trend! Das ist New York, das kommt auch noch zu euch ;)

Mehr hab ich dann erstmal nicht zu schreiben, da ich so langsam auch müde werde. In der nächsten Zeit gibt es dann wieder öfters Einträge. Ich weiß, dass ich das immer sage. Aber es erspart eine Menge Arbeit regelmäßig zu schreiben.
Danke für alle eure Mails und Karten der letzten Wochen. Ihr dürft mir ruhig Post zukommen lassen. Ich freue mich über jede Kleinigkeit aus der Heimat.

Hugs+Kisses,
eure Julia

Freitag, 28. November 2008

Thanksgiving Day

Gestern war nun endlich Thanksgiving und es war einfach nur toll.
Die Großeltern sind ja schon am Mittwoch gekommen und am Donnerstag war dann der große Tag.
Ich hab halt Abends noch viel in der Küche geholfen und bin dann auch recht spät ins Bett.
Am Donnerstagmorgen hab ich dann bis 9 a.m. geschlafen und bin erstmal duschen gegangen und dann runter zu den anderen. Davor habe ich noch eine Ladung Wäsche gemacht, weil ich keine Lust auf eine Unmenge an Klamotten am Montagmorgen habe.
Ich bin dann dann halt runter und wurde mit "Happy Thanksgiving!" empfangen. Juliet und ihre Mum waren in der Küche und haben noch die restlichen Dinge der Liste abgearbeitet und die Kids haben die "Macy's Thanksgiving Day Parade" im Tv verfolgt. Ich hab mich dann dazugesellt und ab und an in der Küche geholfen. Diese Hilfe hielt von morgens 10.30 bis abends 10.30 oder so an. Es hat mir aber überhaupt nichts ausgemacht. Denn ich kann mich doch nicht einfach in dem Haus in dem ich lebe, stundenlang zur Ruhe setzen. Wenn ich dazugehören möchte, sollte ich auch mit anfassen. Daraufhin wurde ich auch mehrmals am Tag von Juliet und Mike gelobt. Sie sagten, ich wäre die älteste Tochter, die sich nicht haben und dass sie ohne mich an diesem Tag ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre. Mein Engagement kam mir zwar nicht so groß vor, aber nett von ihnen, dass sie das so gesehen haben.

Wie dem auch sei, die Gäste (Juliets Eltern, Mikes Eltern, Mikes Bruder+Frau und Kids, Juliets Bruder+Frau und die Eltern der Frau) trafen ab 13Uhr ein und es wurden Getränke und Appetizers (u.a. Weintrauben, gefüllte Pilze, Crackers und Cheese/Crab Dip) verteilt. Da war es ungefähr halb 2 mittags.
Zum Dinner (16 Uhr) wurde dann der Truthahn aufegschnitten und die Beilagen auf dem Buffettisch serviert. So lecker wie alles aussah, war es denn letztendlich auch :)
Nach dem Essen haben wir dann das gute Geschirr und das Silber per Hand gewaschen und es gab viele helfende Hände. Ungefähr eine Stunde später hatten wir die Küche dann wieder einigermaßen auf Normalzustand gebracht. Und obwohl wir fast nur Geschirr hatten, das nicht spülmaschinentauglich war, lief das Gerät den ganzen Tag.
Jedenfalls sagte Mike dann: "Julia, you really earned your dessert!" ("Julia, du hast deinen Nachtisch wirklich verdient!")
Das Dessert war dann tatscählich das Sahnehäubchen des Tages. Es gab Apfelkuchen+Wipped Cream, Walnut-Cashew-Chocolate Pie, so eine Art Cranberry Grütze, Pumkin Cheesecake. Da habe ich dann das letzte Mal so richtig zugeschlagen, da ich ja alles einmal probiert haben wollte.
Nach diesem letzten Gang, haben wir wieder unsere Plätze in der Küche eingenommen. Einige sind dann rüber in den Family Room, um sich einen Film (Alvin and the Chipmunks) anzuschauen. Ich hatte daran nicht viel Interesse und habe noch aufgräumt. Danach wurde noch Karten gespielt und ich habe mein Glück auch versucht. Ich brauche aber noch ein bisschen mehr Übung. Irgendwann gegen 21 Uhr wurden dann doch tatsächlich die Reste von den Appetizern rausgeholt und aufgewärmt. Unglaublich.
Wir haben noch viel geredet und sind dann ins Bett. Über Nacht hatten wir dann einige Besucher hier. Sie hätten sonst nocheinmal 5 Stunden zurück nach Washington fahren müssen.
Und nun ist Freitag. Ich habe bis um halb 11 geschlafen und bin dann runter. Dort wurde gerade aufgeräumt und gesaugt. Nebenbei ist dann auch gleich der Platz für den Christmas Baum bestimmt worden. Die Gäste waren schon weg und es kamen Mikes Eltern vorbei, um das Besteck vom Vortag zu holen. Der Vater von Mike fährt so einen Ford Oldie (Vicky) hat die Kinder und mich auf eine kleine Tour durch die Stadt mitgenommen. War wirklich lustig, wie viel Luxus man heutzutage gewohnt ist. Dennocht hat es Spaß gemacht.
Als wir wiederkamen, hatte ich ein Turkey (Truthahn) Sandwich zum Lunch. Heute abend arbeite ich von 19 Uhr bis Mitternacht, da Mike und Juliet ausgehen. Melanie kommt rüber und wir schauen einen Film. Samstag werde ich dann mit der Familie den Christmas Baum von einer 45-Minuten entfernten Farm holen und abends mit Melanie nach New York ins Kino fahren und dann bei ihr übernachten. Sonntag wollten wir dann eventuell nocheinmal Schlittschuhlaufen. Dann aber am Central Park :)
Und Monatg ist dann Esther auch endlich wieder da. Ich freu mich schon so sehr, sie wiederzusehen.

Achja, an Thanksgiving hatten wir sogar ein kleiner Feuer auf dem Tisch. Die ältern Leute saßen im Esszimmer, haben sich unterhalten und nicht gemerkt, wie eine Serviette mit einem Teelicht Feuer gefangen hat. Ein Glück, dass ich gerade hereinkam. Die Serviette ist zwar hin, doch der Schaden an der Tischdecke lässt sich wohl beheben.

Soviel zu meinem ersten Thanksgiving in den USA :) Es war aufregend. Ich hatte eine Menge Spaß und durch die Nähe zu der Familie, habe ich fast nicht daran denken müssen, wir sehr mir meine eigene Familie Zuhause in Deutschland eigentlich fehlt. Das war vielleicht auch ganz gut so.

Bye bye,
Julia <3

Mittwoch, 26. November 2008

Ein großes "Mess", so viel Cooking Stuff und Adventskalender

Ohje, die letzten Tage waren recht unterhaltsam :)
Vormittags habe ich Thomas immer aus dem Haus geschafft, um den Vorbereitungen für Thanksgiving nicht im Weg zu stehen. Denn nichts ist mehr unangebracht - wenn man Thanksgiving "hosted" (also Gastgeber spielt)- und ein 2-Jähriger durch sämtliche Vorbereitungen wuselt.
Somit hatten wir viel mehr Spaß mit Melanies Gastkind "Baby Sekska" (O-Ton Thomas) oder bei unserem zweiten Zuhause Starbucks.

Am Montag hatten wir dann einen kleinen Zwischenfall während die neuen Putzfrauen ihren Probetag hatten.
Ich habe Thomas nach seinem Lunch zum Nap hingelegt und nach einer halben Stunden hin- und her wälzen in seiner Crib, höre ich ihn im Babyfon rufen: "Mum, Muu-um ... Juuulia!" Und als mein Name fiel, wusste ich, dass es wichtig sein muss. Und tatsächlich: Ich öffen seine Zimmertür und ich rieche eine "poopy diaper" (vollgemachte Windel). Doch als ich mich ihm nähere, sehe ich, wie er in seinem Bett steht und die Hände über das Gerüst legt. Erst da wird mir bewusst, dass er diese Hände komplett eigesaut hat. An seinen Sachen oder auf den Laken war aber nichts zu erkennen. Ich nehme ihn also raus, bat ihn, nicht durch mein Gesicht oder Haar zu streifen und trage ihn ins Bad. Dort habe ich den Kleinen dann bestimmt an die 10 Minuten mit Seife gewaschen. Leider war das Meiste von dem Zeug schon angetrocknet. Ähnlich verlief es dann auch mit der Windel. Doch trotz frischer Windel, hat er dann nicht schlafen wollen und ich hab ihn erst später wieder hinzulegen versucht.
Das war schon sehr witzig. Letzte Woche wurde ich angepinkelt, als ich ihn gerade wechseln wollte und musste danach für 3 Teile (sein Shirt, mein Shirt und die Winkeltischunterlage) etxra die Waschmaschine starten. Es wird immer besser. Welches "mess" darf ich als nächstes erwarten? ;)

Apropos Thomas. Von irgendwem (Geschwister, Pre-school) hat er sich die letzten Wochen den Begriff "Shut up!" abgehört und sagt es gelegentlich in die Runde. Heute war es dann mal wieder soweit. Wir saßen mit den Großeltern am Tisch und Thomas hat bestimmt 10 mal diese Worte benutzt. Mike wollte ihn dann ablenken und hat den Kleinen gefragt: "Thom, who's going to be our new president?" Das hat dann gewirkt und Thomas rief: "Barack Obama" gefolgt von einem leiseren "shut up!" Im Ganzen hörte es sich dann so an wie :"Barack Obama, shut up!" Alle haben sich zwar zusammengerissen, nicht lauthals in Gelächter auszubrechen, doch wir haben uns einfach zu sehr amüsiert. Das durfte er halt nicht mitkriegen, damit er nicht den Anreiz bekam,weiterzumachen.
Der kleine Racker hat es faustdick hinter den Ohren. Und mit gerade mal 2 Jahren.

Heute ist also der 26. November und morgen ist Thanksgiving. In Deutschland wäre es vergleichbar mit Erntedankfest. Nur ist hier ein großer Nationalfeiertag und das wichtigste Familienfest des Jahres überhaupt.
An diesem Thanksgiving spielt meine Gastmutter zum 11. Mal die Gastgeberin und hat 15 Erwachsene plus Kinder in der Planung. Der Tisch ist fast 48 Stunden vorher gedeckt mit dem guten Silber und den ganzen Mittwoch lang hat das Haus im Wechsel nach Orangen, Kuchen und Zwiebeln gerochen. Mit dem Stress hielt es sich tatsächlich sehr in Grenzen bis jetzt und dann ist es ja auch schon bald vorbei. Den Turkey haben meine Gasteltern dann erstmal ins Spülbecken verfrachtet, um die Innereien (bereits rausgetrennt) zu entnehmen. Einen Truthahn dann mal so "komplett" zu sehen, war schon etwas anderes, als ihn immer nur als hachdünne Wurstscheibe auf ein Sandwich zu packen.
Ich habe heute soviel Geschirr gespült den Tag über. Denn so viel wie wir an Dingen brauchten, konnte die Spülmaschine gar nicht so schnell reinigen.
Ansonsten war meine Hilfe auch dringend nötig. Die Kinder hätten sicherlich einen riesigen Zirkus veranstaltet, wenn ich nicht dagewesen wäre.
Nach der Arbeit hätte ich es zwar ganz schön gefunden, in die City zu fahren, um die Ballons für die "Macy's Thanksgiving Day Parade" anzuschauen. Diese werden nämlich einen Abend vor Thanksgiving am "American Museum of Natural History" aufgeblasen und man kann zusehen, wie die Comicfiguren dann "zum Leben erwachen" :) Ich bin aber hier geblieben und habe geholfen. Letzten Endes fühle ich mich damit aber besser.

Wahrscheinlich wären wir entweder nicht mehr pünktlich gekommen oder hätten es nicht gleich auf Anhieb gefunden. Bei meinem Glück ist dann da von A bis Z Vieles möglich ..

Ich freue mich jedenfalls so langsam auf morgen. Es ist jetzt auch schon wieder so spät. Und von unten kann ich noch immer Geräusche entnehmen. Ziemlich heftig, welch eine Arbeit dieses Fest ist.

Gestern gab es dann von Melanie noch eine Überraschung. Sie hat mir aus dem Supermarkt einen Schoko-Adventskalender mitgebracht. Aber auch, wenn er nicht selbstgemacht ist, hat es mich sehr gefreut. Voll süß von ihr.
Der Kalender kommt sogar direkt aus Deutschland. Also muss ich auch keine große Angst vor der Schokolade haben ;)

By the way, Esther ist zurück in Deutschland und so wie Melanie sagte, gehe es ihr wohl gut und der Zahn wäre raus. Somit erwarte ich unser drittes Drittel wieder am nächsten Montag vor Ort zurück.

Happy Thanksgiving meine Lieben!

Julia :-*

Sonntag, 23. November 2008

Esthers B-day, Ice-Skating at Rockefeller Center und Gossip Girl Stars

Brrrr, it's freezing cold here :(
Die Temperaturen sinken, die Kleidung wird angepasst und die Heizungen höher gedreht => Es wird Winter an der Ostküste!
Als Deutsche sollte ich diese Wetterverhältnisse gewöhnt sein, doch irgendwie wird mir jeden Tag wieder aufs Neue bewusst, dass ich es NICHT bin ..

Die Woche über hatte ich nicht so viel Arbeit. Ich finde, das musste auch mal sein. Nach all den Überstunden der letzten Wochen.
Das Wochenende war ich auch "off" und habe die Zeit anständig genutzt, um mich für einige Tage von der lieben Esther zu verabschieden. Denn jetzt fliegt sie offziell morgen nach Deutschland zurück, um dort ihre Weisheitszähne rausnehmen zu lassen.
Heute (Sonntag) war zwar erst ihr eigentlicher 21.Geburtstag, doch ihre Gastfamilie, Melanie und ich haben die Feier bereits auf Samstagnachmittag vorgezogen. Wir waren bei ihr Zuhause und hatten Pizza und Red Velvet Kuchen. Danach haben wir den Rest von "Narnia" (am DVD Abend nicht mehr geschafft) gesehen und im Anschluss mit der gesamten Family den Film "Wall E". Das war schon ziemlich süß, nur nicht ganz mein Fall. Da es jedoch noch sehr früh war, haben wir noch ne kleine Spielerunde veranstaltet und 21 und "Lügenmax" ausprobiert. Beim ersten Spiel ging es um Geld und wie sollte es anders sein - Ich habe verloren. Das kam der Realität sehr nahe ;)
Die Party war wirklich ziemlich lustig.

Heute sind wir dann (nachdem auch Esther endlich in New York City angekommen ist, da sie den geplanten Zug verpasst hat) in die Stadt, damit Esther ihren Gutschein einlösen konnte.
Wir sind mit der Subway Richtung 5th Avenue gefahren und rüber zum Rockefeller Center gelaufen. Dort haben wir das Geburtstagskind dann zum Schlittschuhlaufen eingeladen. Ja, genau .. ICE-SKATING at ROCKEFELLER CENTER!!! Das ist der Ort an dem jedes Jahr zur Weihnachtszeit der riesengroße Weihnachtsbaum steht.
Wir haben ihn zwar gesehen, nur leider wird er erst NACH Thanksgiving geschmückt.

Das Schlittschuhlaufen war auf alle Fälle ein Traum. Es hat so viel Spaß gemacht und ich habe meinem hart verdienten Geld nicht eine Sekunde lang hinterhergetrauert. Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Eis :) Mit viel guter Laune und Musik.

Auf dem Weg Richtung Times Square (neben dem Rockefeller Center direkt) haben wir einen Schoko-Laden passiert. Und als er schon hinter uns lag, hab ich nur gehört, wie eine Person sagte: "Thanks for visiting!" oder so ähnlich. Da dreh ich mich um, weil ich das so seltsam fand. Und wen seh ich dann aus dem Geschäft kommen? Die Schauspieler aus meiner Lieblingsserie "Gossip Girl". Für diejenigen, die es noch nicht wissen. Ich habe ungefähr mit 14 angefangen, die Bücher zu lesen. Hier in den USA wurde dieser Bücherreihe dann in eine Serie umgewandelt und seitdem ich hier bin, schau ich mir das an. Was soll ich sagen? I'm loving it!!!
Jedenfalls verließen dann Blake Lively (spielt auch in dem Film "Sistherhood of the travelling pants" eine Hauptrolle) und Penn Badgley diesen Laden. Bis ich endlich geschnallt hatte, dass ich gerade zwei Celebrities vor mir habe und meine Kamera startbereit war, waren die zwei (in der Serie und in der Realität ein Paar) schon so gut wie über die Straße. Penn hat glaub ich gemerkt, dass ich ihn erkannt habe (als Einzige weit und breit .. und es waren genügend Menschen da. Komisch.).
Nur hab ich - nachdem ich Melanie und Esther einige Meter mitschleifen konnte - beschlossen, dass ich den beiden "Stars" nicht den Nachmittag mit meiner Frage nach Foto und Autogramm, verderben wollte. Denn sobald ich das "Rätsel" gelüftet hätte, wären sie nicht mehr in der Lage gewesen, in Ruhe durch die Gegend zu bummeln. Also, hab ich mich schweren Herzens wieder umgedreht und bin in die andere Richtung zurück. Später habe ich mich zwar über meine sehr soziale Ader dieses Tages geärgert, doch ich hab mich einfach in die Situation reinversetzt, in der sich VIP's ständig befinden müssen. Es war besser so :) *sich-das-immer-wieder-einred'-um-selbst-irgendwann-dran-glauben-zu-können* ..
Naja, hier ein Bils, damit ihr euch die zwei Hübschen mal ansehen könnt:




Esther ist dann heim, um nicht zu spät zum Pre-Thanksgiving Essen zu kommen und ich und Melanie waren im Europa Cafe (wo auch sonst?!) und hatten dort unser Abendessen. Auf dem Weg zum Bahnhof, haben wir noch nen bssl geshoppt und dann gings heim.

Und nun sitz ich hier und bin mit den Gedanken bereits in der nächsten Woche. Denn da ist Thanksgiving und mir graut es wirklich vor dem ganzen Stress und den Vorbereitungen. Vielleicht backe ich sogar etwas für die Family. Fänd ich ja mal witzig. ;)
Ist schon etwas länger her, aber backen verlernt man doch nicht, oder?

Naja, und in einem Monat ist dann Weihnachten. Zu diesem Zeitpunkt haben wir drei Mädels einen Musicalbesuch geplant. Wir sind nun auf der Suche nach günstigen Tickets für die Shows.

Meinen Collegekurs mache ich nun im Januar, soweit ich weiß und Boston wird auch aufs Frühjahr verschoben.
So viel zu meiner Wenigkeit .. Ich schlage mich hier durch.

Drück euch fest,
viele liebe Grüße ins verschneite Germany :)

Eure Julia