Gestern war nun endlich Thanksgiving und es war einfach nur toll.
Die Großeltern sind ja schon am Mittwoch gekommen und am Donnerstag war dann der große Tag.
Ich hab halt Abends noch viel in der Küche geholfen und bin dann auch recht spät ins Bett.
Am Donnerstagmorgen hab ich dann bis 9 a.m. geschlafen und bin erstmal duschen gegangen und dann runter zu den anderen. Davor habe ich noch eine Ladung Wäsche gemacht, weil ich keine Lust auf eine Unmenge an Klamotten am Montagmorgen habe.
Ich bin dann dann halt runter und wurde mit "Happy Thanksgiving!" empfangen. Juliet und ihre Mum waren in der Küche und haben noch die restlichen Dinge der Liste abgearbeitet und die Kids haben die "Macy's Thanksgiving Day Parade" im Tv verfolgt. Ich hab mich dann dazugesellt und ab und an in der Küche geholfen. Diese Hilfe hielt von morgens 10.30 bis abends 10.30 oder so an. Es hat mir aber überhaupt nichts ausgemacht. Denn ich kann mich doch nicht einfach in dem Haus in dem ich lebe, stundenlang zur Ruhe setzen. Wenn ich dazugehören möchte, sollte ich auch mit anfassen. Daraufhin wurde ich auch mehrmals am Tag von Juliet und Mike gelobt. Sie sagten, ich wäre die älteste Tochter, die sich nicht haben und dass sie ohne mich an diesem Tag ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre. Mein Engagement kam mir zwar nicht so groß vor, aber nett von ihnen, dass sie das so gesehen haben.
Wie dem auch sei, die Gäste (Juliets Eltern, Mikes Eltern, Mikes Bruder+Frau und Kids, Juliets Bruder+Frau und die Eltern der Frau) trafen ab 13Uhr ein und es wurden Getränke und Appetizers (u.a. Weintrauben, gefüllte Pilze, Crackers und Cheese/Crab Dip) verteilt. Da war es ungefähr halb 2 mittags.
Zum Dinner (16 Uhr) wurde dann der Truthahn aufegschnitten und die Beilagen auf dem Buffettisch serviert. So lecker wie alles aussah, war es denn letztendlich auch :)
Nach dem Essen haben wir dann das gute Geschirr und das Silber per Hand gewaschen und es gab viele helfende Hände. Ungefähr eine Stunde später hatten wir die Küche dann wieder einigermaßen auf Normalzustand gebracht. Und obwohl wir fast nur Geschirr hatten, das nicht spülmaschinentauglich war, lief das Gerät den ganzen Tag.
Jedenfalls sagte Mike dann: "Julia, you really earned your dessert!" ("Julia, du hast deinen Nachtisch wirklich verdient!")
Das Dessert war dann tatscählich das Sahnehäubchen des Tages. Es gab Apfelkuchen+Wipped Cream, Walnut-Cashew-Chocolate Pie, so eine Art Cranberry Grütze, Pumkin Cheesecake. Da habe ich dann das letzte Mal so richtig zugeschlagen, da ich ja alles einmal probiert haben wollte.
Nach diesem letzten Gang, haben wir wieder unsere Plätze in der Küche eingenommen. Einige sind dann rüber in den Family Room, um sich einen Film (Alvin and the Chipmunks) anzuschauen. Ich hatte daran nicht viel Interesse und habe noch aufgräumt. Danach wurde noch Karten gespielt und ich habe mein Glück auch versucht. Ich brauche aber noch ein bisschen mehr Übung. Irgendwann gegen 21 Uhr wurden dann doch tatsächlich die Reste von den Appetizern rausgeholt und aufgewärmt. Unglaublich.
Wir haben noch viel geredet und sind dann ins Bett. Über Nacht hatten wir dann einige Besucher hier. Sie hätten sonst nocheinmal 5 Stunden zurück nach Washington fahren müssen.
Und nun ist Freitag. Ich habe bis um halb 11 geschlafen und bin dann runter. Dort wurde gerade aufgeräumt und gesaugt. Nebenbei ist dann auch gleich der Platz für den Christmas Baum bestimmt worden. Die Gäste waren schon weg und es kamen Mikes Eltern vorbei, um das Besteck vom Vortag zu holen. Der Vater von Mike fährt so einen Ford Oldie (Vicky) hat die Kinder und mich auf eine kleine Tour durch die Stadt mitgenommen. War wirklich lustig, wie viel Luxus man heutzutage gewohnt ist. Dennocht hat es Spaß gemacht.
Als wir wiederkamen, hatte ich ein Turkey (Truthahn) Sandwich zum Lunch. Heute abend arbeite ich von 19 Uhr bis Mitternacht, da Mike und Juliet ausgehen. Melanie kommt rüber und wir schauen einen Film. Samstag werde ich dann mit der Familie den Christmas Baum von einer 45-Minuten entfernten Farm holen und abends mit Melanie nach New York ins Kino fahren und dann bei ihr übernachten. Sonntag wollten wir dann eventuell nocheinmal Schlittschuhlaufen. Dann aber am Central Park :)
Und Monatg ist dann Esther auch endlich wieder da. Ich freu mich schon so sehr, sie wiederzusehen.
Achja, an Thanksgiving hatten wir sogar ein kleiner Feuer auf dem Tisch. Die ältern Leute saßen im Esszimmer, haben sich unterhalten und nicht gemerkt, wie eine Serviette mit einem Teelicht Feuer gefangen hat. Ein Glück, dass ich gerade hereinkam. Die Serviette ist zwar hin, doch der Schaden an der Tischdecke lässt sich wohl beheben.
Soviel zu meinem ersten Thanksgiving in den USA :) Es war aufregend. Ich hatte eine Menge Spaß und durch die Nähe zu der Familie, habe ich fast nicht daran denken müssen, wir sehr mir meine eigene Familie Zuhause in Deutschland eigentlich fehlt. Das war vielleicht auch ganz gut so.
Bye bye,
Julia <3
Freitag, 28. November 2008
Mittwoch, 26. November 2008
Ein großes "Mess", so viel Cooking Stuff und Adventskalender
Ohje, die letzten Tage waren recht unterhaltsam :)
Vormittags habe ich Thomas immer aus dem Haus geschafft, um den Vorbereitungen für Thanksgiving nicht im Weg zu stehen. Denn nichts ist mehr unangebracht - wenn man Thanksgiving "hosted" (also Gastgeber spielt)- und ein 2-Jähriger durch sämtliche Vorbereitungen wuselt.
Somit hatten wir viel mehr Spaß mit Melanies Gastkind "Baby Sekska" (O-Ton Thomas) oder bei unserem zweiten Zuhause Starbucks.
Am Montag hatten wir dann einen kleinen Zwischenfall während die neuen Putzfrauen ihren Probetag hatten.
Ich habe Thomas nach seinem Lunch zum Nap hingelegt und nach einer halben Stunden hin- und her wälzen in seiner Crib, höre ich ihn im Babyfon rufen: "Mum, Muu-um ... Juuulia!" Und als mein Name fiel, wusste ich, dass es wichtig sein muss. Und tatsächlich: Ich öffen seine Zimmertür und ich rieche eine "poopy diaper" (vollgemachte Windel). Doch als ich mich ihm nähere, sehe ich, wie er in seinem Bett steht und die Hände über das Gerüst legt. Erst da wird mir bewusst, dass er diese Hände komplett eigesaut hat. An seinen Sachen oder auf den Laken war aber nichts zu erkennen. Ich nehme ihn also raus, bat ihn, nicht durch mein Gesicht oder Haar zu streifen und trage ihn ins Bad. Dort habe ich den Kleinen dann bestimmt an die 10 Minuten mit Seife gewaschen. Leider war das Meiste von dem Zeug schon angetrocknet. Ähnlich verlief es dann auch mit der Windel. Doch trotz frischer Windel, hat er dann nicht schlafen wollen und ich hab ihn erst später wieder hinzulegen versucht.
Das war schon sehr witzig. Letzte Woche wurde ich angepinkelt, als ich ihn gerade wechseln wollte und musste danach für 3 Teile (sein Shirt, mein Shirt und die Winkeltischunterlage) etxra die Waschmaschine starten. Es wird immer besser. Welches "mess" darf ich als nächstes erwarten? ;)
Apropos Thomas. Von irgendwem (Geschwister, Pre-school) hat er sich die letzten Wochen den Begriff "Shut up!" abgehört und sagt es gelegentlich in die Runde. Heute war es dann mal wieder soweit. Wir saßen mit den Großeltern am Tisch und Thomas hat bestimmt 10 mal diese Worte benutzt. Mike wollte ihn dann ablenken und hat den Kleinen gefragt: "Thom, who's going to be our new president?" Das hat dann gewirkt und Thomas rief: "Barack Obama" gefolgt von einem leiseren "shut up!" Im Ganzen hörte es sich dann so an wie :"Barack Obama, shut up!" Alle haben sich zwar zusammengerissen, nicht lauthals in Gelächter auszubrechen, doch wir haben uns einfach zu sehr amüsiert. Das durfte er halt nicht mitkriegen, damit er nicht den Anreiz bekam,weiterzumachen.
Der kleine Racker hat es faustdick hinter den Ohren. Und mit gerade mal 2 Jahren.
Heute ist also der 26. November und morgen ist Thanksgiving. In Deutschland wäre es vergleichbar mit Erntedankfest. Nur ist hier ein großer Nationalfeiertag und das wichtigste Familienfest des Jahres überhaupt.
An diesem Thanksgiving spielt meine Gastmutter zum 11. Mal die Gastgeberin und hat 15 Erwachsene plus Kinder in der Planung. Der Tisch ist fast 48 Stunden vorher gedeckt mit dem guten Silber und den ganzen Mittwoch lang hat das Haus im Wechsel nach Orangen, Kuchen und Zwiebeln gerochen. Mit dem Stress hielt es sich tatsächlich sehr in Grenzen bis jetzt und dann ist es ja auch schon bald vorbei. Den Turkey haben meine Gasteltern dann erstmal ins Spülbecken verfrachtet, um die Innereien (bereits rausgetrennt) zu entnehmen. Einen Truthahn dann mal so "komplett" zu sehen, war schon etwas anderes, als ihn immer nur als hachdünne Wurstscheibe auf ein Sandwich zu packen.
Ich habe heute soviel Geschirr gespült den Tag über. Denn so viel wie wir an Dingen brauchten, konnte die Spülmaschine gar nicht so schnell reinigen.
Ansonsten war meine Hilfe auch dringend nötig. Die Kinder hätten sicherlich einen riesigen Zirkus veranstaltet, wenn ich nicht dagewesen wäre.
Nach der Arbeit hätte ich es zwar ganz schön gefunden, in die City zu fahren, um die Ballons für die "Macy's Thanksgiving Day Parade" anzuschauen. Diese werden nämlich einen Abend vor Thanksgiving am "American Museum of Natural History" aufgeblasen und man kann zusehen, wie die Comicfiguren dann "zum Leben erwachen" :) Ich bin aber hier geblieben und habe geholfen. Letzten Endes fühle ich mich damit aber besser.
Wahrscheinlich wären wir entweder nicht mehr pünktlich gekommen oder hätten es nicht gleich auf Anhieb gefunden. Bei meinem Glück ist dann da von A bis Z Vieles möglich ..
Ich freue mich jedenfalls so langsam auf morgen. Es ist jetzt auch schon wieder so spät. Und von unten kann ich noch immer Geräusche entnehmen. Ziemlich heftig, welch eine Arbeit dieses Fest ist.
Gestern gab es dann von Melanie noch eine Überraschung. Sie hat mir aus dem Supermarkt einen Schoko-Adventskalender mitgebracht. Aber auch, wenn er nicht selbstgemacht ist, hat es mich sehr gefreut. Voll süß von ihr.
Der Kalender kommt sogar direkt aus Deutschland. Also muss ich auch keine große Angst vor der Schokolade haben ;)
By the way, Esther ist zurück in Deutschland und so wie Melanie sagte, gehe es ihr wohl gut und der Zahn wäre raus. Somit erwarte ich unser drittes Drittel wieder am nächsten Montag vor Ort zurück.
Happy Thanksgiving meine Lieben!
Julia :-*
Vormittags habe ich Thomas immer aus dem Haus geschafft, um den Vorbereitungen für Thanksgiving nicht im Weg zu stehen. Denn nichts ist mehr unangebracht - wenn man Thanksgiving "hosted" (also Gastgeber spielt)- und ein 2-Jähriger durch sämtliche Vorbereitungen wuselt.
Somit hatten wir viel mehr Spaß mit Melanies Gastkind "Baby Sekska" (O-Ton Thomas) oder bei unserem zweiten Zuhause Starbucks.
Am Montag hatten wir dann einen kleinen Zwischenfall während die neuen Putzfrauen ihren Probetag hatten.
Ich habe Thomas nach seinem Lunch zum Nap hingelegt und nach einer halben Stunden hin- und her wälzen in seiner Crib, höre ich ihn im Babyfon rufen: "Mum, Muu-um ... Juuulia!" Und als mein Name fiel, wusste ich, dass es wichtig sein muss. Und tatsächlich: Ich öffen seine Zimmertür und ich rieche eine "poopy diaper" (vollgemachte Windel). Doch als ich mich ihm nähere, sehe ich, wie er in seinem Bett steht und die Hände über das Gerüst legt. Erst da wird mir bewusst, dass er diese Hände komplett eigesaut hat. An seinen Sachen oder auf den Laken war aber nichts zu erkennen. Ich nehme ihn also raus, bat ihn, nicht durch mein Gesicht oder Haar zu streifen und trage ihn ins Bad. Dort habe ich den Kleinen dann bestimmt an die 10 Minuten mit Seife gewaschen. Leider war das Meiste von dem Zeug schon angetrocknet. Ähnlich verlief es dann auch mit der Windel. Doch trotz frischer Windel, hat er dann nicht schlafen wollen und ich hab ihn erst später wieder hinzulegen versucht.
Das war schon sehr witzig. Letzte Woche wurde ich angepinkelt, als ich ihn gerade wechseln wollte und musste danach für 3 Teile (sein Shirt, mein Shirt und die Winkeltischunterlage) etxra die Waschmaschine starten. Es wird immer besser. Welches "mess" darf ich als nächstes erwarten? ;)
Apropos Thomas. Von irgendwem (Geschwister, Pre-school) hat er sich die letzten Wochen den Begriff "Shut up!" abgehört und sagt es gelegentlich in die Runde. Heute war es dann mal wieder soweit. Wir saßen mit den Großeltern am Tisch und Thomas hat bestimmt 10 mal diese Worte benutzt. Mike wollte ihn dann ablenken und hat den Kleinen gefragt: "Thom, who's going to be our new president?" Das hat dann gewirkt und Thomas rief: "Barack Obama" gefolgt von einem leiseren "shut up!" Im Ganzen hörte es sich dann so an wie :"Barack Obama, shut up!" Alle haben sich zwar zusammengerissen, nicht lauthals in Gelächter auszubrechen, doch wir haben uns einfach zu sehr amüsiert. Das durfte er halt nicht mitkriegen, damit er nicht den Anreiz bekam,weiterzumachen.
Der kleine Racker hat es faustdick hinter den Ohren. Und mit gerade mal 2 Jahren.
Heute ist also der 26. November und morgen ist Thanksgiving. In Deutschland wäre es vergleichbar mit Erntedankfest. Nur ist hier ein großer Nationalfeiertag und das wichtigste Familienfest des Jahres überhaupt.
An diesem Thanksgiving spielt meine Gastmutter zum 11. Mal die Gastgeberin und hat 15 Erwachsene plus Kinder in der Planung. Der Tisch ist fast 48 Stunden vorher gedeckt mit dem guten Silber und den ganzen Mittwoch lang hat das Haus im Wechsel nach Orangen, Kuchen und Zwiebeln gerochen. Mit dem Stress hielt es sich tatsächlich sehr in Grenzen bis jetzt und dann ist es ja auch schon bald vorbei. Den Turkey haben meine Gasteltern dann erstmal ins Spülbecken verfrachtet, um die Innereien (bereits rausgetrennt) zu entnehmen. Einen Truthahn dann mal so "komplett" zu sehen, war schon etwas anderes, als ihn immer nur als hachdünne Wurstscheibe auf ein Sandwich zu packen.
Ich habe heute soviel Geschirr gespült den Tag über. Denn so viel wie wir an Dingen brauchten, konnte die Spülmaschine gar nicht so schnell reinigen.
Ansonsten war meine Hilfe auch dringend nötig. Die Kinder hätten sicherlich einen riesigen Zirkus veranstaltet, wenn ich nicht dagewesen wäre.
Nach der Arbeit hätte ich es zwar ganz schön gefunden, in die City zu fahren, um die Ballons für die "Macy's Thanksgiving Day Parade" anzuschauen. Diese werden nämlich einen Abend vor Thanksgiving am "American Museum of Natural History" aufgeblasen und man kann zusehen, wie die Comicfiguren dann "zum Leben erwachen" :) Ich bin aber hier geblieben und habe geholfen. Letzten Endes fühle ich mich damit aber besser.
Wahrscheinlich wären wir entweder nicht mehr pünktlich gekommen oder hätten es nicht gleich auf Anhieb gefunden. Bei meinem Glück ist dann da von A bis Z Vieles möglich ..
Ich freue mich jedenfalls so langsam auf morgen. Es ist jetzt auch schon wieder so spät. Und von unten kann ich noch immer Geräusche entnehmen. Ziemlich heftig, welch eine Arbeit dieses Fest ist.
Gestern gab es dann von Melanie noch eine Überraschung. Sie hat mir aus dem Supermarkt einen Schoko-Adventskalender mitgebracht. Aber auch, wenn er nicht selbstgemacht ist, hat es mich sehr gefreut. Voll süß von ihr.
Der Kalender kommt sogar direkt aus Deutschland. Also muss ich auch keine große Angst vor der Schokolade haben ;)
By the way, Esther ist zurück in Deutschland und so wie Melanie sagte, gehe es ihr wohl gut und der Zahn wäre raus. Somit erwarte ich unser drittes Drittel wieder am nächsten Montag vor Ort zurück.
Happy Thanksgiving meine Lieben!
Julia :-*
Sonntag, 23. November 2008
Esthers B-day, Ice-Skating at Rockefeller Center und Gossip Girl Stars
Brrrr, it's freezing cold here :(
Die Temperaturen sinken, die Kleidung wird angepasst und die Heizungen höher gedreht => Es wird Winter an der Ostküste!
Als Deutsche sollte ich diese Wetterverhältnisse gewöhnt sein, doch irgendwie wird mir jeden Tag wieder aufs Neue bewusst, dass ich es NICHT bin ..
Die Woche über hatte ich nicht so viel Arbeit. Ich finde, das musste auch mal sein. Nach all den Überstunden der letzten Wochen.
Das Wochenende war ich auch "off" und habe die Zeit anständig genutzt, um mich für einige Tage von der lieben Esther zu verabschieden. Denn jetzt fliegt sie offziell morgen nach Deutschland zurück, um dort ihre Weisheitszähne rausnehmen zu lassen.
Heute (Sonntag) war zwar erst ihr eigentlicher 21.Geburtstag, doch ihre Gastfamilie, Melanie und ich haben die Feier bereits auf Samstagnachmittag vorgezogen. Wir waren bei ihr Zuhause und hatten Pizza und Red Velvet Kuchen. Danach haben wir den Rest von "Narnia" (am DVD Abend nicht mehr geschafft) gesehen und im Anschluss mit der gesamten Family den Film "Wall E". Das war schon ziemlich süß, nur nicht ganz mein Fall. Da es jedoch noch sehr früh war, haben wir noch ne kleine Spielerunde veranstaltet und 21 und "Lügenmax" ausprobiert. Beim ersten Spiel ging es um Geld und wie sollte es anders sein - Ich habe verloren. Das kam der Realität sehr nahe ;)
Die Party war wirklich ziemlich lustig.
Heute sind wir dann (nachdem auch Esther endlich in New York City angekommen ist, da sie den geplanten Zug verpasst hat) in die Stadt, damit Esther ihren Gutschein einlösen konnte.
Wir sind mit der Subway Richtung 5th Avenue gefahren und rüber zum Rockefeller Center gelaufen. Dort haben wir das Geburtstagskind dann zum Schlittschuhlaufen eingeladen. Ja, genau .. ICE-SKATING at ROCKEFELLER CENTER!!! Das ist der Ort an dem jedes Jahr zur Weihnachtszeit der riesengroße Weihnachtsbaum steht.
Wir haben ihn zwar gesehen, nur leider wird er erst NACH Thanksgiving geschmückt.
Das Schlittschuhlaufen war auf alle Fälle ein Traum. Es hat so viel Spaß gemacht und ich habe meinem hart verdienten Geld nicht eine Sekunde lang hinterhergetrauert. Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Eis :) Mit viel guter Laune und Musik.
Auf dem Weg Richtung Times Square (neben dem Rockefeller Center direkt) haben wir einen Schoko-Laden passiert. Und als er schon hinter uns lag, hab ich nur gehört, wie eine Person sagte: "Thanks for visiting!" oder so ähnlich. Da dreh ich mich um, weil ich das so seltsam fand. Und wen seh ich dann aus dem Geschäft kommen? Die Schauspieler aus meiner Lieblingsserie "Gossip Girl". Für diejenigen, die es noch nicht wissen. Ich habe ungefähr mit 14 angefangen, die Bücher zu lesen. Hier in den USA wurde dieser Bücherreihe dann in eine Serie umgewandelt und seitdem ich hier bin, schau ich mir das an. Was soll ich sagen? I'm loving it!!!
Jedenfalls verließen dann Blake Lively (spielt auch in dem Film "Sistherhood of the travelling pants" eine Hauptrolle) und Penn Badgley diesen Laden. Bis ich endlich geschnallt hatte, dass ich gerade zwei Celebrities vor mir habe und meine Kamera startbereit war, waren die zwei (in der Serie und in der Realität ein Paar) schon so gut wie über die Straße. Penn hat glaub ich gemerkt, dass ich ihn erkannt habe (als Einzige weit und breit .. und es waren genügend Menschen da. Komisch.).
Nur hab ich - nachdem ich Melanie und Esther einige Meter mitschleifen konnte - beschlossen, dass ich den beiden "Stars" nicht den Nachmittag mit meiner Frage nach Foto und Autogramm, verderben wollte. Denn sobald ich das "Rätsel" gelüftet hätte, wären sie nicht mehr in der Lage gewesen, in Ruhe durch die Gegend zu bummeln. Also, hab ich mich schweren Herzens wieder umgedreht und bin in die andere Richtung zurück. Später habe ich mich zwar über meine sehr soziale Ader dieses Tages geärgert, doch ich hab mich einfach in die Situation reinversetzt, in der sich VIP's ständig befinden müssen. Es war besser so :) *sich-das-immer-wieder-einred'-um-selbst-irgendwann-dran-glauben-zu-können* ..
Naja, hier ein Bils, damit ihr euch die zwei Hübschen mal ansehen könnt:

Esther ist dann heim, um nicht zu spät zum Pre-Thanksgiving Essen zu kommen und ich und Melanie waren im Europa Cafe (wo auch sonst?!) und hatten dort unser Abendessen. Auf dem Weg zum Bahnhof, haben wir noch nen bssl geshoppt und dann gings heim.
Und nun sitz ich hier und bin mit den Gedanken bereits in der nächsten Woche. Denn da ist Thanksgiving und mir graut es wirklich vor dem ganzen Stress und den Vorbereitungen. Vielleicht backe ich sogar etwas für die Family. Fänd ich ja mal witzig. ;)
Ist schon etwas länger her, aber backen verlernt man doch nicht, oder?
Naja, und in einem Monat ist dann Weihnachten. Zu diesem Zeitpunkt haben wir drei Mädels einen Musicalbesuch geplant. Wir sind nun auf der Suche nach günstigen Tickets für die Shows.
Meinen Collegekurs mache ich nun im Januar, soweit ich weiß und Boston wird auch aufs Frühjahr verschoben.
So viel zu meiner Wenigkeit .. Ich schlage mich hier durch.
Drück euch fest,
viele liebe Grüße ins verschneite Germany :)
Eure Julia
Die Temperaturen sinken, die Kleidung wird angepasst und die Heizungen höher gedreht => Es wird Winter an der Ostküste!
Als Deutsche sollte ich diese Wetterverhältnisse gewöhnt sein, doch irgendwie wird mir jeden Tag wieder aufs Neue bewusst, dass ich es NICHT bin ..
Die Woche über hatte ich nicht so viel Arbeit. Ich finde, das musste auch mal sein. Nach all den Überstunden der letzten Wochen.
Das Wochenende war ich auch "off" und habe die Zeit anständig genutzt, um mich für einige Tage von der lieben Esther zu verabschieden. Denn jetzt fliegt sie offziell morgen nach Deutschland zurück, um dort ihre Weisheitszähne rausnehmen zu lassen.
Heute (Sonntag) war zwar erst ihr eigentlicher 21.Geburtstag, doch ihre Gastfamilie, Melanie und ich haben die Feier bereits auf Samstagnachmittag vorgezogen. Wir waren bei ihr Zuhause und hatten Pizza und Red Velvet Kuchen. Danach haben wir den Rest von "Narnia" (am DVD Abend nicht mehr geschafft) gesehen und im Anschluss mit der gesamten Family den Film "Wall E". Das war schon ziemlich süß, nur nicht ganz mein Fall. Da es jedoch noch sehr früh war, haben wir noch ne kleine Spielerunde veranstaltet und 21 und "Lügenmax" ausprobiert. Beim ersten Spiel ging es um Geld und wie sollte es anders sein - Ich habe verloren. Das kam der Realität sehr nahe ;)
Die Party war wirklich ziemlich lustig.
Heute sind wir dann (nachdem auch Esther endlich in New York City angekommen ist, da sie den geplanten Zug verpasst hat) in die Stadt, damit Esther ihren Gutschein einlösen konnte.
Wir sind mit der Subway Richtung 5th Avenue gefahren und rüber zum Rockefeller Center gelaufen. Dort haben wir das Geburtstagskind dann zum Schlittschuhlaufen eingeladen. Ja, genau .. ICE-SKATING at ROCKEFELLER CENTER!!! Das ist der Ort an dem jedes Jahr zur Weihnachtszeit der riesengroße Weihnachtsbaum steht.
Wir haben ihn zwar gesehen, nur leider wird er erst NACH Thanksgiving geschmückt.
Das Schlittschuhlaufen war auf alle Fälle ein Traum. Es hat so viel Spaß gemacht und ich habe meinem hart verdienten Geld nicht eine Sekunde lang hinterhergetrauert. Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Eis :) Mit viel guter Laune und Musik.
Auf dem Weg Richtung Times Square (neben dem Rockefeller Center direkt) haben wir einen Schoko-Laden passiert. Und als er schon hinter uns lag, hab ich nur gehört, wie eine Person sagte: "Thanks for visiting!" oder so ähnlich. Da dreh ich mich um, weil ich das so seltsam fand. Und wen seh ich dann aus dem Geschäft kommen? Die Schauspieler aus meiner Lieblingsserie "Gossip Girl". Für diejenigen, die es noch nicht wissen. Ich habe ungefähr mit 14 angefangen, die Bücher zu lesen. Hier in den USA wurde dieser Bücherreihe dann in eine Serie umgewandelt und seitdem ich hier bin, schau ich mir das an. Was soll ich sagen? I'm loving it!!!
Jedenfalls verließen dann Blake Lively (spielt auch in dem Film "Sistherhood of the travelling pants" eine Hauptrolle) und Penn Badgley diesen Laden. Bis ich endlich geschnallt hatte, dass ich gerade zwei Celebrities vor mir habe und meine Kamera startbereit war, waren die zwei (in der Serie und in der Realität ein Paar) schon so gut wie über die Straße. Penn hat glaub ich gemerkt, dass ich ihn erkannt habe (als Einzige weit und breit .. und es waren genügend Menschen da. Komisch.).
Nur hab ich - nachdem ich Melanie und Esther einige Meter mitschleifen konnte - beschlossen, dass ich den beiden "Stars" nicht den Nachmittag mit meiner Frage nach Foto und Autogramm, verderben wollte. Denn sobald ich das "Rätsel" gelüftet hätte, wären sie nicht mehr in der Lage gewesen, in Ruhe durch die Gegend zu bummeln. Also, hab ich mich schweren Herzens wieder umgedreht und bin in die andere Richtung zurück. Später habe ich mich zwar über meine sehr soziale Ader dieses Tages geärgert, doch ich hab mich einfach in die Situation reinversetzt, in der sich VIP's ständig befinden müssen. Es war besser so :) *sich-das-immer-wieder-einred'-um-selbst-irgendwann-dran-glauben-zu-können* ..
Naja, hier ein Bils, damit ihr euch die zwei Hübschen mal ansehen könnt:

Esther ist dann heim, um nicht zu spät zum Pre-Thanksgiving Essen zu kommen und ich und Melanie waren im Europa Cafe (wo auch sonst?!) und hatten dort unser Abendessen. Auf dem Weg zum Bahnhof, haben wir noch nen bssl geshoppt und dann gings heim.
Und nun sitz ich hier und bin mit den Gedanken bereits in der nächsten Woche. Denn da ist Thanksgiving und mir graut es wirklich vor dem ganzen Stress und den Vorbereitungen. Vielleicht backe ich sogar etwas für die Family. Fänd ich ja mal witzig. ;)
Ist schon etwas länger her, aber backen verlernt man doch nicht, oder?
Naja, und in einem Monat ist dann Weihnachten. Zu diesem Zeitpunkt haben wir drei Mädels einen Musicalbesuch geplant. Wir sind nun auf der Suche nach günstigen Tickets für die Shows.
Meinen Collegekurs mache ich nun im Januar, soweit ich weiß und Boston wird auch aufs Frühjahr verschoben.
So viel zu meiner Wenigkeit .. Ich schlage mich hier durch.
Drück euch fest,
viele liebe Grüße ins verschneite Germany :)
Eure Julia
Mittwoch, 19. November 2008
Halloween, Election 2008 und Washington D.C.
Hallo ihr Lieben!
Es ist bereits November und ich hab seit Ewigkeiten nicht mehr geschrieben.
Mal sehen, ob ich mich noch erinnern kann. Aber ich gebe mein Bestes.
Anfang November war ich mit meiner Gastfamilie und den Eltern meiner Gastmutter in der Hauptstadt - Washington D.C.
Wir hatten 2 Tage (von Mittwoch Mittag bis Freitag Mittag) und haben recht viel gesehen. Unter anderem sind wir am "Weiße(n) Haus" vorbeigeschlendert und haben Fotos gemacht. Wenn die Flagge über dem weißen Haus weht, dann ist der Präsident zur Zeit vor Ort. Und das war sie. G. Bush war demnach anwesend.
Dann hatte der Bruder meiner Gastmutter noch eine Art Privattour durch das U.S.Capitol organisiert. Während dieser Tour habe ich sogar das Büro von Senator McCain zu Gesicht bekommen. Er war zwar aufgrund der Election seit einem Monat nicht mehr dort, aber es war schon interessant.
Washington ist eine sehr hübsche (im Vergleich zu New York City) kleine Stadt mit ganz vielen Museen. Rund um die "National Mall" gibt es unzählige Smithsonian Museen, die alle umsonst sind. Wir waren in dem "Air and Space" (dort haben wir eine Computersimulation gemacht und mir war recht komisch danach) und dem "American Museum of National History". Dafür, dass es umsonst war, fand ich es sehr beeindruckend. Nur mit 4 Kindern ist es schwer, sich die Zeit zu nehmen, um alles anzuschauen.
Unser Hotel war ein "Navy Club", in dem äußerstes Benehmen angesagt war und "blue Jeans" wurden auch nicht gern gesehen. Demnach wurde wir am Morgen zum Frühstück auch immer in die "too casual" - was soviel heißt wie "zu salopp" - Räume gesetzt. Und das nur, weil meine schwarze Hose als Jeans gezählt wurde und die Jungen keine Jacketts trugen. Naja, was solls. Das Essen war einfach lecker und somit haben wir wenigstens keinen anderen Gast so wirklich gestört.
Für die 2 Tage hatte ich auch mein eigenes Bett, obwohl ich das nicht wirklich gebraucht hätte.
Am Freitag ging es dann auch wieder zurück nach New Jersey und auf der Reise (hin und zurück) habe ich 2 oder 3 andere Bundesstaaten (wenn auch nur für 10 Minuten) gesehen: Maryland, Delaware und Virginia.
Gegen Abend waren wir dann zurück und ich habe mich so über mein Wiedersehen mit meinen Freundinnen Melanie und Esther gefreut. Wir sind dann noch zum Italiener gegangen und haben den Abend - wie sollte es anders sein - mit Starbucks ausklingen lassen.
Ach übrigens. Am Tag bevor wir nach Washington sind, waren ja endlich die Elections und Barack Obama ist "Elected President 2008" und wird im Januar dann sein Amt als 44. (und erster) Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika antreten.
Ansonsten haben wir nächste Woche Thanksgiving und mir graut es jetzt schon vor den Vorbereitungen zu diesem Fest. Meine Gasteltern erwarten 15 Erwachsene plus Kinder. Da wird mal Freude aufkommen.
Außerdem wollte ich das Wochenende nach Thanksgiving mit meinen Freundinnen nach Boston. Aber da es mittlerweile bereits hier in New Jersey so kalt ist, wird es in Massachusetts nicht besser aussehen. Hinzukommt, dass Esther am nächsten Montag für eine Woche nach Deutschland muss. Ihre Weisheitszähne kommen und die Versicherung (übrigens die ZUSATZversicherung) deckt diese Kosten nicht ab. Also hat sie den Flug gebucht und macht sich in einigen Tagen auf den Weg nach Hause. Ich freu mich so für sie, dass die bald ihre Familie wieder in die Arme schließen kann. Solange ich einfach nicht daran denke, geht es mir den Umständen entsprechend gut. Schlimm wird es dann nur nochmal an Weihnachten. Einfach Augen zu und durch .. und dann ist das Jahr ja auch schon bald um.
Naja, bevor Esther fliegt, ist noch ihr Geburtstag und wir (Melanie und ich) hoffen, dass sie sich über unser Geschenk freuen wird. Näheres mag ich jetzt aber noch nicht verraten. :)
Ich glaube, das war soweit der Überblick. Jedes mal nehme ich mir vor zu schreiben, aber ich krieg es einfach nicht hin. Vielleicht dieses Mal ja endlich.
Macht es gut meine Lieben und packt euch warm ein - es wird langsam Winter!
Ich hab euch sehr lieb,
eure Julia
P.S. Halloween war einfach schön. Ganz genauso wie man es aus dem Fernseher kennt. Die Kinder mit all ihren hübschen Kostümen und die Eltern, die während des "Trick-or-Treating" s hinter ihnen herlaufen :)
Dennoch bin ich ja eher der Faschings- UND Martinssingen Typ! Aber im nächsten Jahr dann wieder. Bleibe ja glücklicherweise nicht ewig hier.
Es ist bereits November und ich hab seit Ewigkeiten nicht mehr geschrieben.
Mal sehen, ob ich mich noch erinnern kann. Aber ich gebe mein Bestes.
Anfang November war ich mit meiner Gastfamilie und den Eltern meiner Gastmutter in der Hauptstadt - Washington D.C.
Wir hatten 2 Tage (von Mittwoch Mittag bis Freitag Mittag) und haben recht viel gesehen. Unter anderem sind wir am "Weiße(n) Haus" vorbeigeschlendert und haben Fotos gemacht. Wenn die Flagge über dem weißen Haus weht, dann ist der Präsident zur Zeit vor Ort. Und das war sie. G. Bush war demnach anwesend.
Dann hatte der Bruder meiner Gastmutter noch eine Art Privattour durch das U.S.Capitol organisiert. Während dieser Tour habe ich sogar das Büro von Senator McCain zu Gesicht bekommen. Er war zwar aufgrund der Election seit einem Monat nicht mehr dort, aber es war schon interessant.
Washington ist eine sehr hübsche (im Vergleich zu New York City) kleine Stadt mit ganz vielen Museen. Rund um die "National Mall" gibt es unzählige Smithsonian Museen, die alle umsonst sind. Wir waren in dem "Air and Space" (dort haben wir eine Computersimulation gemacht und mir war recht komisch danach) und dem "American Museum of National History". Dafür, dass es umsonst war, fand ich es sehr beeindruckend. Nur mit 4 Kindern ist es schwer, sich die Zeit zu nehmen, um alles anzuschauen.
Unser Hotel war ein "Navy Club", in dem äußerstes Benehmen angesagt war und "blue Jeans" wurden auch nicht gern gesehen. Demnach wurde wir am Morgen zum Frühstück auch immer in die "too casual" - was soviel heißt wie "zu salopp" - Räume gesetzt. Und das nur, weil meine schwarze Hose als Jeans gezählt wurde und die Jungen keine Jacketts trugen. Naja, was solls. Das Essen war einfach lecker und somit haben wir wenigstens keinen anderen Gast so wirklich gestört.
Für die 2 Tage hatte ich auch mein eigenes Bett, obwohl ich das nicht wirklich gebraucht hätte.
Am Freitag ging es dann auch wieder zurück nach New Jersey und auf der Reise (hin und zurück) habe ich 2 oder 3 andere Bundesstaaten (wenn auch nur für 10 Minuten) gesehen: Maryland, Delaware und Virginia.
Gegen Abend waren wir dann zurück und ich habe mich so über mein Wiedersehen mit meinen Freundinnen Melanie und Esther gefreut. Wir sind dann noch zum Italiener gegangen und haben den Abend - wie sollte es anders sein - mit Starbucks ausklingen lassen.
Ach übrigens. Am Tag bevor wir nach Washington sind, waren ja endlich die Elections und Barack Obama ist "Elected President 2008" und wird im Januar dann sein Amt als 44. (und erster) Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika antreten.
Ansonsten haben wir nächste Woche Thanksgiving und mir graut es jetzt schon vor den Vorbereitungen zu diesem Fest. Meine Gasteltern erwarten 15 Erwachsene plus Kinder. Da wird mal Freude aufkommen.
Außerdem wollte ich das Wochenende nach Thanksgiving mit meinen Freundinnen nach Boston. Aber da es mittlerweile bereits hier in New Jersey so kalt ist, wird es in Massachusetts nicht besser aussehen. Hinzukommt, dass Esther am nächsten Montag für eine Woche nach Deutschland muss. Ihre Weisheitszähne kommen und die Versicherung (übrigens die ZUSATZversicherung) deckt diese Kosten nicht ab. Also hat sie den Flug gebucht und macht sich in einigen Tagen auf den Weg nach Hause. Ich freu mich so für sie, dass die bald ihre Familie wieder in die Arme schließen kann. Solange ich einfach nicht daran denke, geht es mir den Umständen entsprechend gut. Schlimm wird es dann nur nochmal an Weihnachten. Einfach Augen zu und durch .. und dann ist das Jahr ja auch schon bald um.
Naja, bevor Esther fliegt, ist noch ihr Geburtstag und wir (Melanie und ich) hoffen, dass sie sich über unser Geschenk freuen wird. Näheres mag ich jetzt aber noch nicht verraten. :)
Ich glaube, das war soweit der Überblick. Jedes mal nehme ich mir vor zu schreiben, aber ich krieg es einfach nicht hin. Vielleicht dieses Mal ja endlich.
Macht es gut meine Lieben und packt euch warm ein - es wird langsam Winter!
Ich hab euch sehr lieb,
eure Julia
P.S. Halloween war einfach schön. Ganz genauso wie man es aus dem Fernseher kennt. Die Kinder mit all ihren hübschen Kostümen und die Eltern, die während des "Trick-or-Treating" s hinter ihnen herlaufen :)
Dennoch bin ich ja eher der Faschings- UND Martinssingen Typ! Aber im nächsten Jahr dann wieder. Bleibe ja glücklicherweise nicht ewig hier.
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Fotooooos ..
Es wurden noch mehr Bilder von mir veröffentlicht. Schaut einfach mal durch mein Picasa-Fotoalbum und macht euch vertraut mit den Bildern, die ihr noch nicht kennt ;)
Bis bald,
Julia
Bis bald,
Julia
New York Bilder
Hey!
Nur kurz eine kleine Notiz: Ich habe wieder einige neue Bilder online gestellt. Einfach links auf "Fotoalbum" klicken und unter der Rubrik "New York, New York .." schauen.
Da findet ihr zum Teil Fotos vom Central Park, Central Park Zoo, dem Wall Street Stier (inkl. Zombies) und von Liberty Island + der Statue of Liberty.
Der Eintrag folgt bald. Aber mir geht es ganz gut hier. Arbeite halt ziemlich viel und genieße die Minuten der "Freiheit" ..
Denk' an euch,
Julia
Nur kurz eine kleine Notiz: Ich habe wieder einige neue Bilder online gestellt. Einfach links auf "Fotoalbum" klicken und unter der Rubrik "New York, New York .." schauen.
Da findet ihr zum Teil Fotos vom Central Park, Central Park Zoo, dem Wall Street Stier (inkl. Zombies) und von Liberty Island + der Statue of Liberty.
Der Eintrag folgt bald. Aber mir geht es ganz gut hier. Arbeite halt ziemlich viel und genieße die Minuten der "Freiheit" ..
Denk' an euch,
Julia
Dienstag, 21. Oktober 2008
Abstecher ins Ghetto, Zombies, Pumpkin Picking und hayride
Und wieder ist ein Wochenende im Leben eines Au Pairs rum!
Diesmal gibt es, wie schon im Titel angekündigt, viele Dinge zu berichten :)
Freitag, 17.10.2008
Nachdem meine Nerven am Donnerstagabend aufgrund der Kinder komplett blank gelegen haben, bin ich am Freitagmorgen vor Juliet erstmal in Träen ausgebrochen und hab ihr gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob Au Pair und diese ganze Sache das "Richtige" für mich sind. Daraufhin hat sie mich versucht zu trösten und mir gesagt, dass ich zu wenig Selbstvertrauen in mich hätte und mir einfach immer wieder selbst sagen muss, dass ich das HIER schaffen kann. Zwar hatte ich mir am Ende nicht den ganzen Kummer von der Seele geredet, doch zumindest hat sich die Situation zwischen ihr und mir wieder einigermaßen verbessert.
Meine Tränen waren getrocknet und ich hab Melanie mein Leid geklagt. Es tut so gut, sie als Freundin gleich nebenan zu haben. Auch Esther und Julie sind ganz wichtige Bezugspersonen hier für mich.
Jedenfalls wollte ich dann am Abend den Bus zu Julia nehmen. Aus einer 1 1/2 stündig geplanten Fahrt, sind fast 3 Stunden Horrorfahrt geworden.
Aber von vorne. Ich hatte mich um ca. halb 6 in den Bus gesetzt und war guter Dinge. Der Busfahrer war sehr nett und hat mir eine andere (schnellere) Busroute empfohlen. Da ich ja so naiv bin, hab ich ihm geglaubt und mich drauf verlassen. Wir sind dann bestimmt 10 Minuten durch furchtbar üble Stadtviertel gefahren und ich habe NUR schwarze Leute gesehen.
Und das Beste: Der Busfahrer hat mich tatsächlich dort rausgelassen und mir den Weg durch das Fenster gezeigt, wo ich mein Ticket für den nächsten Bus kaufen kann. Also bin ich mit einem dicken Kloß im Hals ausgestiegen und mit halb wackeligen Beinen auf das "Häuschen" zugelaufen. Die Menschen dort waren jetzt nicht direkt unfreundlich (bis auf 2-3, die mich blöde angemacht haben), aber die haben schon so geschaut, als würden sie sagen wollen: "Was macht ein Mädchen wie du denn ausgerechnet hier?" Doch hab mich davon nicht beirreen lassen. Jedenfalls nicht zu sehr und bin in den nächsten Bus gestiegen. Mit einem Busfahrer, der das 5-fache von mir war und nur vor sich hinnuscheln konnte. Obwohl er sich nicht sicher war, ob er mir helfen konnte, meinen Weg zum Ziel zu finden, sollte ich in den Bus steigen und mitfahren. Hab ich dann auch getan und bin in Newark (Downtown) gelandet. Ganz am Anfang hatte Juliet mich noch gewarnt, das die Stadt ein gefährliches Pflaster sei und plötzlich war ich mittendrin - ganz allein. Um die Uhrzeit war es dann auch schon komplett dunkel. Ich hatte Angst, mir war kalt und keinen Plan, wie ich zu Julia komme. Die ganze Szene lief vor mir ab, wie ein Film. Oder mehr: das ganze Szenario war wie ein einziger Film!
Irgendwann wurde ich dann auch vom 2. Busfahrer wieder rausgelassen und nachdem ich eine nette Frau dort fragte, saß ich endlich im richtigen Bus. Hier war der Busfahrer zwar mehr als unfreundlich (er hat mich nicht verstanden und dann hatte ich das Geld nicht passend zur Hand), aber doch recht glücklich. Im Bus hab ich dann noch nem Typen 15 Cent geliehen. Das war mir dann auch egal, denn ich war eh schon total fertig und außerdem hat er sich dann im Bus nach meiner Haltestelle umgehört. Es war so schrecklich für mich, da zu sitzen, nicht zu wissen, wo man raus muss und niemanden zu kennen. Nicht mal der Busfahrer konnte mir sagen, wo das gewesen wäre. Hätte ich nicht zufällig rausgeschaut und den richtigen Hinweis gesehen, wäre ich nicht angekommen. Hab also meinen Kram geschnappt und aus dem Bus gesprungen. Dann hab ich Julia angerufen und ihre Worte: "Wenn du willst, lauf ich jetzt schnell runter, hol das Auto und komm zu dir!" waren die ALLERBESTEN des Tages. Es war so toll, dann bei ihr im Auto zu sitzen und ein bekanntes Gesicht zu sehen.
Oh Man, das war ein Abend!
Bei Julia haben wir uns dann was zu essen gemacht (Chicken Nuggets, Brokkoli-Cheddar Nuggets, ein Stück Pizza, Popcorn, KitKat und Peant Butter Riegel) und DvD geschaut und Nintendo Wii gespielt. Nachdem ihre Gasteltern dann zurück waren, sind wir noch zum Aussichtspunkt "Eagle Rock" gefahren, von dem man die NYC Skyline und die Brooklyn Bridge sehen kann. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich das wohl ein bisschen mehr genossen.
Danach hat sie mich dann heimgebracht und ich war froh, als ich in meinem Bett lag mit dem Gedanken: "Das hast du doch ganz passabel gemeistert, Julia." :)
Samstag, 18.10.2008
Morgens hab ich erstmal ausgeschlafen und bin gegen 12 mit dem Bus in die "City" gefahren. Dort war ich dann erst bei Starbucks und bin rumgelaufen. Danach wollte ich eigentlich mit der Subway in den "Financial District" fahren. Doch leider bin ich beim Umsteigen wieder "Uptown" gefahren und war wieder da, wo ich eingestiegen bin. Hab dann erst Esther angerufen, die jeden Samstag in der Kirche in New York ist. Wir haben uns dann am Times Square getroffen und haben es dann nochmal gemeinsam versucht Richtung "Wall Street" mit der Subway zu fahren. Am Ende haben wir es dann geschafft und uns "Downtown" dann Ohrringe an einem Stand gekauft und Bekanntschaft mit zwei Kanadiern gemacht. Auf deren Einladung zu einem Treffen am Abend, haben wir aber nicht reagiert. Ich nicht, weil ich Rado habe und Esther nicht, weil beide nicht so ihren Geschmack trafen ;)
Außerdem liefen in diesem Stadtteil dann auch so Zombie- und Halloweengestalten rum. Einige von denen, waren so real geschminkt, dass ich mich ein wenig geekelt habe.
Kurz darauf sind wir dann bei Applebee's esssen gegangen und haben uns Mozarella Sticks und eine Nudelpfanne bestellt. Alles hat so lecker geschmeckt.
Den Abend haben wir dann mit Starbucks abgerundet und sind in den Zug gestiegen. Zuhause war meine Gastfamilie noch auf und ich hab von meinen letzten zwei Tagen berichtet und das Gleiche haben die anderen gemacht. Dann bin ich ins Zimmer gegangen und hab auch bald geschlafen.
Sonntag, 19.10.2008
Am Sonntag habe ich erst geschlafen bis halb 10, geskypet und mich um 2pm auf den Weg zu Anja gemacht. Eine Freundin ihrer Gastmutter hat uns dann zu unserem Aupairmeeting in den "Nachbarort" gefahren. Das Meeting war auf einer richtigen Farm und wir hatten Snacks und Werbegeschenke. Es wurde ein "hayride" (Heufahrt) im Traktor mit Stroh gemacht und am Ende durften wir noch jeder einen Pumpkin (Kürbis) mit Heim nehmen. Es war so toll dort *schwärm* ..
Außerdem hab ich noch 3 Donuts abstauben können ;)
Ich bin dann mit Esthers Gastfamilie zurückgefahren. Wir mussten zwar im Kofferraum sitzen (es gab dort richtige Sitze), aber ihre Familie ist total nett und sie haben mich sogar zum Dinner eingeladen. Wir sind in die Pizzeria im Ort gewesen und es war superlecker. Danach haben sie mich nach Hause gefahren und ich bin ganz bald auf mein Zimmer hoch.
Am Monatg hatten die Kids dann frei und es war ein etwas anderer Wochenstart als sonst :)
Desweiteren werden wir jetzt bald nach Washington fahren (mit der Gastfamilie). Ende November ist dann Thanksgiving und ich plane, mit Melanie und einer ihrer Freundinnen übers Wochenende nach Boston zu fahren. Mitte Dezember werde ich dann meinen ersten Collegekurs in New York machen. Wahrscheinlich wird es der "TOEFL-Test" werden. Oder vielmehr eine Vorbereitung auf diesen Test. Damit kann ich dann sicherlich auch in Deutschland punkten. Naja, und dann ist auch schon fast Weihnachten :)
Also, meine Lieben .. ich hab noch immer keine Post von euch erhalten. Langsam werd ich ungeduldig!
Passt auf euch auf,
eure Julia
Diesmal gibt es, wie schon im Titel angekündigt, viele Dinge zu berichten :)
Freitag, 17.10.2008
Nachdem meine Nerven am Donnerstagabend aufgrund der Kinder komplett blank gelegen haben, bin ich am Freitagmorgen vor Juliet erstmal in Träen ausgebrochen und hab ihr gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob Au Pair und diese ganze Sache das "Richtige" für mich sind. Daraufhin hat sie mich versucht zu trösten und mir gesagt, dass ich zu wenig Selbstvertrauen in mich hätte und mir einfach immer wieder selbst sagen muss, dass ich das HIER schaffen kann. Zwar hatte ich mir am Ende nicht den ganzen Kummer von der Seele geredet, doch zumindest hat sich die Situation zwischen ihr und mir wieder einigermaßen verbessert.
Meine Tränen waren getrocknet und ich hab Melanie mein Leid geklagt. Es tut so gut, sie als Freundin gleich nebenan zu haben. Auch Esther und Julie sind ganz wichtige Bezugspersonen hier für mich.
Jedenfalls wollte ich dann am Abend den Bus zu Julia nehmen. Aus einer 1 1/2 stündig geplanten Fahrt, sind fast 3 Stunden Horrorfahrt geworden.
Aber von vorne. Ich hatte mich um ca. halb 6 in den Bus gesetzt und war guter Dinge. Der Busfahrer war sehr nett und hat mir eine andere (schnellere) Busroute empfohlen. Da ich ja so naiv bin, hab ich ihm geglaubt und mich drauf verlassen. Wir sind dann bestimmt 10 Minuten durch furchtbar üble Stadtviertel gefahren und ich habe NUR schwarze Leute gesehen.
Und das Beste: Der Busfahrer hat mich tatsächlich dort rausgelassen und mir den Weg durch das Fenster gezeigt, wo ich mein Ticket für den nächsten Bus kaufen kann. Also bin ich mit einem dicken Kloß im Hals ausgestiegen und mit halb wackeligen Beinen auf das "Häuschen" zugelaufen. Die Menschen dort waren jetzt nicht direkt unfreundlich (bis auf 2-3, die mich blöde angemacht haben), aber die haben schon so geschaut, als würden sie sagen wollen: "Was macht ein Mädchen wie du denn ausgerechnet hier?" Doch hab mich davon nicht beirreen lassen. Jedenfalls nicht zu sehr und bin in den nächsten Bus gestiegen. Mit einem Busfahrer, der das 5-fache von mir war und nur vor sich hinnuscheln konnte. Obwohl er sich nicht sicher war, ob er mir helfen konnte, meinen Weg zum Ziel zu finden, sollte ich in den Bus steigen und mitfahren. Hab ich dann auch getan und bin in Newark (Downtown) gelandet. Ganz am Anfang hatte Juliet mich noch gewarnt, das die Stadt ein gefährliches Pflaster sei und plötzlich war ich mittendrin - ganz allein. Um die Uhrzeit war es dann auch schon komplett dunkel. Ich hatte Angst, mir war kalt und keinen Plan, wie ich zu Julia komme. Die ganze Szene lief vor mir ab, wie ein Film. Oder mehr: das ganze Szenario war wie ein einziger Film!
Irgendwann wurde ich dann auch vom 2. Busfahrer wieder rausgelassen und nachdem ich eine nette Frau dort fragte, saß ich endlich im richtigen Bus. Hier war der Busfahrer zwar mehr als unfreundlich (er hat mich nicht verstanden und dann hatte ich das Geld nicht passend zur Hand), aber doch recht glücklich. Im Bus hab ich dann noch nem Typen 15 Cent geliehen. Das war mir dann auch egal, denn ich war eh schon total fertig und außerdem hat er sich dann im Bus nach meiner Haltestelle umgehört. Es war so schrecklich für mich, da zu sitzen, nicht zu wissen, wo man raus muss und niemanden zu kennen. Nicht mal der Busfahrer konnte mir sagen, wo das gewesen wäre. Hätte ich nicht zufällig rausgeschaut und den richtigen Hinweis gesehen, wäre ich nicht angekommen. Hab also meinen Kram geschnappt und aus dem Bus gesprungen. Dann hab ich Julia angerufen und ihre Worte: "Wenn du willst, lauf ich jetzt schnell runter, hol das Auto und komm zu dir!" waren die ALLERBESTEN des Tages. Es war so toll, dann bei ihr im Auto zu sitzen und ein bekanntes Gesicht zu sehen.
Oh Man, das war ein Abend!
Bei Julia haben wir uns dann was zu essen gemacht (Chicken Nuggets, Brokkoli-Cheddar Nuggets, ein Stück Pizza, Popcorn, KitKat und Peant Butter Riegel) und DvD geschaut und Nintendo Wii gespielt. Nachdem ihre Gasteltern dann zurück waren, sind wir noch zum Aussichtspunkt "Eagle Rock" gefahren, von dem man die NYC Skyline und die Brooklyn Bridge sehen kann. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich das wohl ein bisschen mehr genossen.
Danach hat sie mich dann heimgebracht und ich war froh, als ich in meinem Bett lag mit dem Gedanken: "Das hast du doch ganz passabel gemeistert, Julia." :)
Samstag, 18.10.2008
Morgens hab ich erstmal ausgeschlafen und bin gegen 12 mit dem Bus in die "City" gefahren. Dort war ich dann erst bei Starbucks und bin rumgelaufen. Danach wollte ich eigentlich mit der Subway in den "Financial District" fahren. Doch leider bin ich beim Umsteigen wieder "Uptown" gefahren und war wieder da, wo ich eingestiegen bin. Hab dann erst Esther angerufen, die jeden Samstag in der Kirche in New York ist. Wir haben uns dann am Times Square getroffen und haben es dann nochmal gemeinsam versucht Richtung "Wall Street" mit der Subway zu fahren. Am Ende haben wir es dann geschafft und uns "Downtown" dann Ohrringe an einem Stand gekauft und Bekanntschaft mit zwei Kanadiern gemacht. Auf deren Einladung zu einem Treffen am Abend, haben wir aber nicht reagiert. Ich nicht, weil ich Rado habe und Esther nicht, weil beide nicht so ihren Geschmack trafen ;)
Außerdem liefen in diesem Stadtteil dann auch so Zombie- und Halloweengestalten rum. Einige von denen, waren so real geschminkt, dass ich mich ein wenig geekelt habe.
Kurz darauf sind wir dann bei Applebee's esssen gegangen und haben uns Mozarella Sticks und eine Nudelpfanne bestellt. Alles hat so lecker geschmeckt.
Den Abend haben wir dann mit Starbucks abgerundet und sind in den Zug gestiegen. Zuhause war meine Gastfamilie noch auf und ich hab von meinen letzten zwei Tagen berichtet und das Gleiche haben die anderen gemacht. Dann bin ich ins Zimmer gegangen und hab auch bald geschlafen.
Sonntag, 19.10.2008
Am Sonntag habe ich erst geschlafen bis halb 10, geskypet und mich um 2pm auf den Weg zu Anja gemacht. Eine Freundin ihrer Gastmutter hat uns dann zu unserem Aupairmeeting in den "Nachbarort" gefahren. Das Meeting war auf einer richtigen Farm und wir hatten Snacks und Werbegeschenke. Es wurde ein "hayride" (Heufahrt) im Traktor mit Stroh gemacht und am Ende durften wir noch jeder einen Pumpkin (Kürbis) mit Heim nehmen. Es war so toll dort *schwärm* ..
Außerdem hab ich noch 3 Donuts abstauben können ;)
Ich bin dann mit Esthers Gastfamilie zurückgefahren. Wir mussten zwar im Kofferraum sitzen (es gab dort richtige Sitze), aber ihre Familie ist total nett und sie haben mich sogar zum Dinner eingeladen. Wir sind in die Pizzeria im Ort gewesen und es war superlecker. Danach haben sie mich nach Hause gefahren und ich bin ganz bald auf mein Zimmer hoch.
Am Monatg hatten die Kids dann frei und es war ein etwas anderer Wochenstart als sonst :)
Desweiteren werden wir jetzt bald nach Washington fahren (mit der Gastfamilie). Ende November ist dann Thanksgiving und ich plane, mit Melanie und einer ihrer Freundinnen übers Wochenende nach Boston zu fahren. Mitte Dezember werde ich dann meinen ersten Collegekurs in New York machen. Wahrscheinlich wird es der "TOEFL-Test" werden. Oder vielmehr eine Vorbereitung auf diesen Test. Damit kann ich dann sicherlich auch in Deutschland punkten. Naja, und dann ist auch schon fast Weihnachten :)
Also, meine Lieben .. ich hab noch immer keine Post von euch erhalten. Langsam werd ich ungeduldig!
Passt auf euch auf,
eure Julia
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